SJ- Herr: Sind StudentInnen nicht Teil der Familie?

Top-Jugendticket muss auf Studierende ausgeweitet werden

Wien (OTS) - Das Top-Jugendticket ermöglicht jungen Menschen Mobilität, die leistbar ist. Ausgegrenzt von dieser Förderung sind StudentInnen, obwohl sie oft kein eigenes Einkommen haben. Das Top-Jugendticket wird vom Familienministerium, genauer dem Familienausgleichsfonds, übernommen. Für Familienministerin Karmasin zählen StudentInnen offensichtlich nicht zur Familie, da sie ankündigte, die geplante Ausweitung des Top-Jugendtickets würde nun doch nicht stattfinden.

"Die Ausweitung des Top-Jugendtickets auf Studierende ist sogar im Regierungsübereinkommen fixiert und muss deshalb umgesetzt werden! Karmasin darf hier nicht wortbrüchig werden", zeigt sich Julia Herr, Vorsitzende der Sozialistischen Jugend, empört. Die Argumentation, man könne junge Menschen aufgrund von Budgetknappheit nicht unterstützen, hinkt vor allem deswegen nach, weil sie von einer Partei kommt, die sinnvolle Steuern ablehnt, die das Budget entlasten würden. Wenn man sich einerseits gegen Reichensteuern oder andererseits gegen Familienentlastung entscheiden kann, und Zweiteres wählt, zeigt man sein wahres Gesicht.

"Mobilität darf nicht zum Privileg einiger Weniger werden. Auch für die Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raumes sind billige und gut ausgebaute Öffis von höchster Bedeutung. Daher wollen wir die Ausweitung des Top-Jugendtickets", fordert Herr.

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