Gut zu Fuß - Ohne Blessuren das Wandern genießen

Wanderschuhe sind viel mehr als nur eine reine Fußbekleidung. Multifunktionalität wird beim Wandern und Bergsteigen groß geschrieben.

Ohlsdorf (OTS) - Laufen, Rad fahren, aber vor allem das Wandern hat sich in den letzten Jahren immer mehr zum Trendsport für Jung und Alt entwickelt. Damit am Ende einer Wanderung die Füße nicht mit Blasen und Druckstellen übersät sind, muss vorab der passende Wanderschuh ausgesucht werden. "Für Spaziergänge und leichte Touren eignen sich Wanderschuhe. Diese sind leicht und haben einen niedrigen Schaft. Die zweite Kategorie, die Wanderstiefel, reichen hingegen über den Knöchel hinaus, sind schwer und werden für anspruchsvolle Touren im hochalpinen Gelände angezogen", erklärt Dr. Holger Schwarting, Vorstand von SPORT 2000 Österreich, den grundsätzlichen Unterschied der Fußbekleidung für Wanderer.

Die perfekte Passform - damit der Schuh sitzt wie angegossen

Im perfekten Wanderschuh muss die Ferse zwar Platz haben, doch darf der Fuß in diesem Bereich nicht rutschen. Auch die Fußballen sollten flach und gut im Schuh liegen. Zu bedenken ist, dass die Zehen beim Abrollen des Fußes nach vorne rutschen. Durch diese Bewegung entscheidet sich auch die richtige Größe. Der Fuß braucht an den Seiten einen festen Halt. Gerade in schwierigem Gelände verhindert diese Seitenstabilität oft, das der Wanderer umknickt. "Es gibt einen einfachen Trick um die richtige Größe zu finden. Einfach die Einlage aus dem Schuh heraus nehmen, und sich so darauf stellen, dass die Ferse mit dem Ende der Einlage abschließt. Dann sollten vorne rund 1,5 bis zwei Zentimeter Platz bleiben", so Schwarting weiter.

Multifunktionalität - was der (Wanderschuh) alles kann

Wanderschuhe sind oftmals heftigen Witterungs- und Umstandssituationen ausgesetzt. Damit ein Schuh auch alle Anforderungen erfüllt, sollte beim Kauf auf einige Punkte geachtet werden. Ein Schuh ist resistenter gegen Wasser, wenn dieser an der Außenhaut wenige Nähte aufweist. "Der Wanderschuh sollte außen aus wasserabweisendem Nubuk- oder Veloursleder bestehen, für Innen ist ein atmungsaktives-Futter zu empfehlen. So bleiben die Füße auch bei starkem Regen trocken", so Schwarting von SPORT 2000.

Damit die Füße nicht nur trocken bleiben sondern auch nicht vor Schmerzen glühen ist die Sohle des Schuhs wichtig. Eine Regel lautet:
Je härter das Gelände, desto härter die Sohle. Wenn der Untergrund aus Steinen, Geröll oder Wurzeln besteht sollte die Sohle des Wanderschuhes nicht zu sehr nachgeben. Die Sohle sollte dicker sein, damit der Träger den Untergrund und die Unebenheiten nicht spürt und damit die Trittsicherheit höher ist. Das Abrollen sollte im Vorderfußbereich dennoch möglich sein. "Damit das Profil der Wanderschuhe auch griffig ist, sollte dieses eine Mindesttiefe von fünf Millimetern haben", so der Experte. "Ein guter Wanderschuh kostet zwischen 100 und 200 Euro", erläutert Schwarting abschließend.

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