FPÖ-Schrangl: Anfrage zu Gehältern des Sozialbau-Vorstandes eingebracht

Auch Kreditvergaben müssen geklärt werden

Wien (OTS) - "Das Wirtschaftsmagazin 'Format' berichtete von möglichen gravierenden Ungereimtheiten im Zusammenhang mit der sozialdemokratisch dominierten Sozialbau AG. Hier muss Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner klare Worte sprechen. Die Vorwürfe gegen den Vorstand rund um Prof. Herbert Ludl müssen rasch geklärt werden", fordert FPÖ-Bautensprecher NAbg. Mag. Philipp Schrangl.

In zwei Berichten habe "Format" Vorwürfe gegen den Vorstand der Sozialbau AG, eine Wohnbaugenossenschaft, die sich unter anderem im Eigentum der Bundes-SPÖ und der Wiener Landesgruppe der Sozialdemokratie befinde, erhoben. "Die Gagen der drei Vorstandsmitglieder sollen in Summe wesentlich höher sein, als das Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz erlaubt. Zudem wurden mehr als nennenswerte Kredite vom Unternehmen an den Vorstand ausgeschüttet", so Schrangl, der mit einer parlamentarischen Anfrage Klarheit in die Causa bringen will. "Herbert Ludl bestreitet die Vorwürfe und verwies auf komplizierte Regelungen seitens des Wirtschaftsministeriums. Darum wird sich Reinhold Mitterlehner jetzt offiziell zu den Vorkommnissen äußern müssen", verweist Schrangl auf Paragraph 26 WGG, in dem sehr deutlich die Bezugsgrenzen für Vorstandsmitglieder und Geschäftsführer formuliert seien.

"Kreditausschüttungen an den Vorstand des Unternehmens von fast einer Million Euro innerhalb weniger Jahre sind ebenfalls einer Klärung wert. Auch wenn diese legal sein sollten, sind sie keineswegs legitim. Schließlich ist die Sozialbau AG ein gemeinnütziger Bauträger, hier haben andere Maßstäbe zu gelten", verweist Schrangl auf ein bemerkenswertes Sittenbild der Sozialdemokratie. "Werner Faymann und Michael Häupl sollten sich endlich zu den Vorwürfen äußern. Die reißerischen Kommentare des Aufsichtsratsvorsitzenden Christian Deutsch entbinden sie nicht von ihrer politischen Verantwortung für diesen Skandal", betont Schrangl.

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