Kommentar zur Tarifeinigung im Öffentlichen Dienstag

Berlin (ots) - Die mächtige Gewerkschaft Verdi hat die
von der kleinen GEW organisierten Streiks der angestellten Lehrer gern zur Unterstützung ihrer Tarifforderungen im öffentlichen Dienst genutzt. Aber als es dann an den Abschluss ging, haben sie und die Arbeitgeber die Lehrer wieder im Regen stehen lassen. Diese Ausgrenzung der angestellten Lehrer ist ein neuer Beweis dafür, dass alles Preisen der Bildungsrepublik Deutschland hohles Gerede ist. Hier geht es weniger um Tarifpolitik - Schule ist immer auch Gesellschaftspolitik. Man hofft, dass es den Verdi-Funktionären wenigstens die Schamesröte ins Gesicht treibt, wie wenig sie das schert. Und wie unsolidarisch sie sich gegenüber ihren Kollegen in den Schulen verhalten.

Rückfragen & Kontakt:

Berliner Zeitung
Redaktion
Telefon: +49 (0)30 23 27-61 00
Fax: +49 (0)30 23 27-55 33
bln.blz-cvd@berliner-zeitung.de

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | EUN0004