Haubner: "Nein zu Bonus-Malus mit Quotenregelung"

Keine finanzielle Schikane für Unternehmer, mehr Anreize statt Strafen, weitere Reformen müssen folgen

Wien (OTS) - "Ein Bonus-Malus-System mit vorgeschriebener Quotenregelung belastet die Unternehmer und gefährdet somit wichtige Arbeitsplätze. Wir müssen Anreize schaffen, statt durch finanzielle Schikanen zu blockieren", so Peter Haubner anlässlich der heutigen Aussagen von Sozialminister Hundstorfer im "Journal zu Gast". "Strafen haben noch keinen einzigen Arbeitsplatz geschaffen. Es sind die Unternehmer, die mit über 2 Millionen Mitarbeitern den größten Arbeitgeber in Österreich darstellen und somit einen Großteil unseres Sozialsystems finanzieren. Wir müssen sie fördern und dürfen sie nicht weiter belasten", so Haubner.

Fakt sei, dass Österreichs Unternehmer ihre Verantwortung gegenüber der älteren Generation sehr Ernst nehmen. "Das Problem ist nicht die Beschäftigung älterer Arbeitnehmer, sondern die generelle Arbeitsmarktsituation und das Pensionssystem", so Haubner und weiter:
"Tatsache ist, dass die Arbeitslosenzahlen monatlich höher werden, der Anstieg der Arbeitslosigkeit bei älteren Arbeitnehmern allerdings geringer ausfällt. Gleichzeitig verzeichnen wir in Österreich eine hohe Beschäftigung. Das verdanken wir unseren Unternehmern. Wir brauchen ein starkes heimisches Unternehmertum. Eine Quotenregelung, die bei Nichterfüllung finanzielle Strafen nach sich zieht, ist dabei nicht zielführend. Die Lohnnebenkosten in Österreich zu senken, wie von Finanzminister Schelling angesprochen, ist sicher ein wichtiger Impuls."

Eine Reform des Pensionssystems aber auch Maßnahmen in den Bereichen Verwaltung und Arbeitsmarkt seien zwingend notwendig. "Unsere Gesellschaft wird glücklicherweise immer älter. Das stellt uns in Zukunft aber vor ein Finanzierungsproblem. Wir müssen jetzt handeln, um Österreichs Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und wirtschaftliches Wachstum nachhaltig zu fördern", so Haubner abschließend.

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