• 25.03.2015, 11:41:56
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VP-Leeb/Schneider ad Integration durch Sprache: Es ist noch verdammt viel zu tun

Wien (OTS) - "Wenn man das Integrationskonzept der Stadt Wien als ein
Haus betrachtet, dann würde ich sagen, es ist bestenfalls im
Rohbaustadium. Sprich: Mehr als ausbaufähig", so ÖVP Wien
Gemeinderätin Isabella Leeb in der heutigen Aktuellen Stunde zum
Thema Integration durch Sprache.

"Ich finde es schade, dass Vorbereitungsklassen bereits im Vorfeld
als Ghettoklassen stigmatisiert werden. Denn die wirkliche
Segregation findet jetzt statt, wenn Kinder mit mangelnden
Deutschkenntnissen im Regelunterricht überfordert sind und diesem
nicht folgen können. Der Ansatz der Vorbereitungsklassen hat die
Chance verdient, dass man darüber vernünftig diskutiert und sie
bestmöglich einsetzt", so Leeb weiter.

"Die gemeinsame Sprache ist von enormer Wichtigkeit. Sie wirkt
identitätsstiftend, es können Missverständnisse ausgeräumt werden und
ohne sie fehlt es schlichtweg an Kommunikation. Deswegen gilt es
alles zu unternehmen, um den Spracherwerb zu fördern und zu
unterstützen", ergänzt Gemeinderätin Ines Schneider.

"Darüber hinaus stellt sich die Frage, ob das Ziel der bestmöglichen
Vermittlung von Sprachkompetenz in allen Wiener Kindergärten auch
erreicht wird. Es reicht nicht, Kindergärten auf Hygiene sowie auf
bauliche und personelle Ausstattung zu kontrollieren. Da braucht es
einen echten Qualitätsschub und ein engmaschiges Kontrollnetz", so
Leeb weiter.

"Das Resümee nach 5 Jahren Rot-Grün: Es ist noch verdammt viel zu
tun", so die beiden Gemeinderätinnen abschließend.

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