• 24.03.2015, 16:42:22
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Verband für gemeinnütziges Stiften begrüßt Gemeinnützigkeitspaket

Neues Gemeinnützigkeitspaket bricht jahrzehntelanges Eis und setzt wichtige Impulse zum Aufbau des gemeinnützigen Stiftungswesens in Österreich

Utl.: Neues Gemeinnützigkeitspaket bricht jahrzehntelanges Eis und
setzt wichtige Impulse zum Aufbau des gemeinnützigen
Stiftungswesens in Österreich =

Wien (OTS) - Das Gemeinnützigkeitspaket, das die Bundesregierung
heute bei ihrer Regierungsklausur vorgestellt hat, beendet eine
Jahrzehnte dauernde Eiszeit für gemeinnützige Stiftungsarbeit in
Österreich und wird die Rahmenbedingungen dafür deutlich verbessern.
Der Verband für gemeinnütziges Stiften ist überzeugt, dass die
angekündigten Änderungen im Gemeinnützigkeitsrecht und in den
steuerlichen Rahmenbedingungen zu zahlreichen Neugründungen von
gemeinnützigen Stiftungen und einer Vermehrfachung von gemeinnützigen
Stiftungsinvestitionen - von einem äußerst geringen Niveau aus -
führen werden.

Der Verband für gemeinnütziges Stiften begrüßt insbesondere die
Vereinfachung der Neugründung von Bundesstiftungen. Die angekündigten
Erleichterungen bei der Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen ist
eine wichtige Basis für eine zeitgemäße Aufgabenteilung innerhalb der
Zivilgesellschaft.

"Gemeinnützige Stiftungen sind weltweit ein Motor für soziale und
gesellschaftliche Innovationen, die auch in Österreich dringend
gebraucht werden und ganz entscheidend zur langfristigen Absicherung
von Standort und Wohlstand beitragen", so Dr. Harald Katzmair,
Präsident des Verbandes für gemeinnütziges Stiften.

Begrüßt werden auch die derzeit bekannten Steuerbegünstigungen, etwa
zur Einbringung von Immobilien in gemeinnützige Stiftungen oder die
steuerliche Begünstigung von zusätzlichen Kunst- und
Kultureinrichtungen. Der Verband für gemeinnütziges Stiften sieht
darin eine gute Basis, auf der das gemeinnützige Stiftungswesen in
Österreich gemäß europäischen Standards entwickelt werden kann. Die
Deckelung der steuerlich begünstigten Zuwendungen an gemeinnützige
Stiftungen sollte allerdings noch deutlich angehoben werden, um
wirkliche Anreize für vermögende Stifter zu setzen: Derzeit sind ein
Maximum von 10 Prozent vom zu versteuernden Einkommen geplant, mit
einem Maximalbetrag von 500.000 Euro für fünf Jahre. Zum Vergleich
liegt diese Grenze in Deutschland bei einer Million Euro pro Jahr und
in der Schweiz in den meisten Kantonen bei 20 Prozent vom Einkommen
ohne betragliche Obergrenze.

Über den Verband für gemeinnütziges Stiften

Der Verband für gemeinnütziges Stiften wurde 2014 als
Interessensvertretung für das gemeinnützige Stiftungswesen in
Österreich gegründet. Die Verbesserung der Rahmenbedingungen für
gemeinnütziges Stiften und das Sichtbarmachen des positiven Wirkens
gemeinnütziger Stiftungen für die Gesellschaft stehen im Zentrum
seiner Tätigkeit. Er hat derzeit 50 Mitglieder, die sich in
verschiedensten Formen gemeinnützig engagieren. Präsident ist Dr.
Harald Katzmair. Vorstandsmitglieder sind: Mag. Katharina Turnauer,
DI Sebastian Haselsteiner, Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn, Dr.
Michael Fembek , KR Martin Essl, Dr. Michael Heinisch, Dr. Susi
Hillebrand, Prof. DDr. Christian Köck, Dr. Günther Lutschinger, Dr.
Marisa Mühlböck, Franz Karl Prüller, Mag. Norbert Zimmermann.

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