- 24.03.2015, 15:09:31
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Huainigg begrüßt Weiterentwicklung des österreichischen Stiftungsrechts
Das Gemeinnützigkeitspaket eröffnet neue Finanzierungsmöglichkeiten für Projekte der Entwicklungszusammenarbeit
Utl.: Das Gemeinnützigkeitspaket eröffnet neue
Finanzierungsmöglichkeiten für Projekte der
Entwicklungszusammenarbeit =
Wien (OTS/ÖVP-PK) - Im Rahmen der Regierungsklausur wurde heute
Vormittag ein Gemeinnützigkeitspaket präsentiert, das die
Rahmenbedingungen für Neugründungen von gemeinnützigen Stiftungen
erleichtert. ÖVP-Abg. Dr. Franz-Joseph Huainigg vergleicht: "Die
Ausschüttungen gemeinnütziger Stiftungen betragen in der Schweiz pro
Jahr rund 1,2 Milliarden Euro, in Deutschland 15 Milliarden Euro,
während in Österreich von Stiftungen nur 20 bis 25 Millionen Euro pro
Jahr in den gemeinnützigen Sektor investiert werden. Hier gibt es
noch enormes Potenzial, das wir im Sinne von mehr Beschäftigung,
nachhaltigem Wachstum und einer Stärkung der Zivilgesellschaft
ausschöpfen müssen. Ein erster wichtiger Schritt hierfür wurde heute
getan."
Das Maßnahmenpaket umfasst die Vereinfachung der Gründung von
gemeinnützigen Stiftungen. Diese soll annähernd so einfach und
schnell gehen wie die Gründung von Vereinen. Außerdem werden Anreize
für Spenden und anderen Zuwendungen an spendenbegünstigte und
gemeinnützige Einrichtungen geschaffen. Auch das Ansiedeln
internationaler Organisationen wird durch eine rasche Novellierung
des NGO-Gesetzes attraktiver.
Huainigg, ÖVP-Sprecher für Entwicklungszusammenarbeit, hält
abschließend fest: "Das neue gemeinnützige Stiftungsrecht fördert
nicht nur das Innovationspotenzial in den Bereichen Forschung,
Bildung, Kultur und Soziales, sondern ist auch entwicklungspolitisch
relevant. Die Zusammenarbeit von Organisationen, die sich im Bereich
der Entwicklungszusammenarbeit engagieren, und gemeinnützigen
Stiftungen eröffnet neue Möglichkeiten von langfristigen
Finanzierungen internationaler Projekte. Ich danke Staatssekretär
Mahrer, den beteiligten NGOs, allen voran 'Licht für die Welt' und
'Jugend eine Welt', und dem Fundraising-Verband für ihr großartiges
Engagement und ihre Vorarbeit in der Sache!"
(Schluss)
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