ÖSR-Herzog: Bonus für die Beschäftigung älterer Menschen ist ein richtiger Schritt

Bundesregierung schwenkt offenbar auf die Linie des Österreichischen Seniorenrings ein

Wien (OTS/fpd) - "Das Behinderteneinstellungsgesetz ist ein abschreckendes Beispiel. Es verfehlt seine Ziele und ist ein reines Inkasso-Instrument des Finanzministers", erklärt der stellvertretende Obmann des Österreichischen Seniorenrings (ÖSR), Wiens FPÖ-Landtagspräsident Johann Herzog. Wie den Medien zu entnehmen ist, will die Bundesregierung nun aber von der ursprünglich geplanten Ausweitung von Strafzahlungen für Betriebe auch in Fragen der Beschäftigung älterer Bediensteter abrücken. Herzog: "Mit möglichen Bonus-Zahlungen für Unternehmen, die Menschen ab 50 Jahren beschäftigen, kommt sie nun anscheinend der Forderung des Österreichischen Seniorenrings nach. Das ist positiv anzuerkennen. Fördern statt strafen, das war immer unser Motto."

Herzog hofft, dass die Wirtschaft dieses eindeutige Signal nun auch gut aufnimmt: "Der finanzielle Nachteil, der sich durch höhere Kosten für ältere Bedienstete ergibt, wird verkleinert. Da die Erfahrung und die Routine der älteren Mitarbeiter für die Unternehmen auch einen großen Wert darstellen, könnte es tatsächlich gelingen, Menschen ab 50 Jahren verstärkt in Beschäftigung zu halten. Der Weg, der da eingeschlagen wird, ist jedenfalls ein richtiger." (Schluss)

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