Bayr zum Tag gegen Rassendiskriminierung: Politik muss aktive Rolle in der Aufarbeitung spielen

Historische Lehren für die Gegenwart ziehen

Wien (OTS/SK) - "Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten", erinnerte Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, an den ersten Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Anlass ist der internationale Tage zur Beseitigung der Rassendiskriminierung am 21. März. "Leider ist dieser Grundsatz noch nicht in allen Teilen der Welt gelebte Realität", stellte Bayr am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst fest und betonte, dass weitere Anstrengungen unerlässlich wären. ****

Die Vereinten Nationen fordern heuer zum Tag gegen die Rassendiskriminierung auf, aus historischen Ereignissen für die Zukunft zu lernen. Dabei komme der Politik laut der Nationalratsabgeordneten eine wichtige Rolle zu: "Aufgabe der Politik ist es auch, aktiv an der Aufarbeitung von historischen Fällen der Rassendiskriminierung hinzuarbeiten. Aus dieser aktiven Aufarbeitung müssen Impulse für Versöhnung und Gerechtigkeit kommen und die Politik muss die entsprechenden Rahmenbedingungen schaffen, dass die Aufarbeitung unter Einbeziehung möglichst vieler Menschen möglich ist und in der breiten Öffentlichkeit thematisiert wird."

Als schändlich bezeichnet Bayr, dass die Türkei den Völkermord an den ArmenierInnen noch nicht anerkannt hat. "Das Verhalten der türkischen Regierung gegenüber dem Völkermord an den ArmenierInnen ist inakzeptabel und hindert ein friedliches Zusammenleben, das von gegenzeitigem Respekt geprägt ist." (Schluss) up

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