VP-Figl: Stadt Wien muss Generalsanierung des Stephansplatzes endlich angehen

Stephansplatz durchzogen von gesprungenen Steinplatten und Teerflecken

Wien (OTS) - "Der Stephansplatz ist durchzogen von gesprungenen Steinplatten und abgenützten Pflastersteinen. Diese werden dann aber nicht sauber repariert, sondern lediglich mit Teer und Asphalt ausgegossen. Eine Reparatur wurde schon oft versprochen, aber von der Stadt nicht eingehalten. Seit Jahren passiert nichts außer neuen Teerflecken. Eine Generalsanierung ist daher dringend notwendig. Sie muss jetzt endlich angegangen werden", stellt ÖVP-Bezirkspartei- und Klubobmann Der ÖVP Innere Stadt Markus Figl klar und verweist auf den gestern diesbezüglich in der Bezirksvertretungssitzung eingebrachten ÖVP-Antrag.

"Ich verstehe nicht, warum die Rot-Grüne Stadtregierung mit uns in dieser wichtigen Angelegenheit ein Doppelspiel treibt: Denn einerseits hält sie uns hin und kommt einfach nicht in die Gänge bei der dringend notwendigen Sanierung. Andererseits bekommen wir auch nicht die notwendigen finanziellen Mittel, um diese Sanierung selbst zu erledigen - sie macht uns aber dafür verantwortlich, dass diese nicht passiert", unterstreicht der Klubobmann.

"Die Innere Stadt ist die Visitenkarte Wiens, die Visitenkarte Österreichs. Der Stephansplatz ist zweifelsohne das unbestrittene Zentrum Wiens", hebt der Bezirksparteiobmann die hohe Bedeutung des Platzes für die Innere Stadt, für Wien und für ganz Österreich hervor. Dieser Vorbildfunktion müsse auch das Erscheinungsbild des Stephansplatzes gerecht werden. "Wien hat, im Unterschied etwa zu London oder Paris, ein eindeutiges Zentrum! Dieser Stadtkern strahlt auf die ganze Stadt aus, es ist daher nicht nur eine Frage für uns alleine, sondern für die Entwicklung der gesamten Stadt", unterstreicht der Klubobmann.

"Der Bezirk hat ein Budget von etwa 4,5 Millionen Euro, wovon etwa 90 Prozent fix, etwa für Schulsanierungen, Grünanlagen oder Straßenbeleuchtung, verplant sind", erklärt Markus Figl, der darauf verweist, dass nach der letzten Schätzung eine Sanierung des Stephansplatzes etwa 15 bis 20 Millionen Euro kosten würde. "Jeder, der zumindest die Grundrechnungsarten beherrscht, erkennt, dass sich das nie und nimmer ausgehen kann. Dass die Stadt Wien sich dennoch weigert, uns ein vernünftiges Budget zur Verfügung zu stellen, und uns stattdessen bei so dringenden Angelegenheiten wie der Sanierung des Stephansplatzes Jahr für Jahr hinhält, grenzt an grobe Fahrlässigkeit gegenüber der Tourismusstadt Wien", so Figl, der abschließend zusammenfasst: "Der Stephansplatz wurde zuletzt in den 70er-Jahren im Zuge des U-Bahn-Baus neu gestaltet. Seitdem sind erhebliche Schäden aufgetreten. Leider werden die Löcher im Bodenbelag von der rot-grünen Stadtregierung nur notdürftig Stück für Stück mit Teer gestopft. Das ist eines Weltkulturerbes einfach nicht würdig. Die Stadtregierung muss sich endlich aufraffen und gemeinsam mit uns eine Generalsanierung des Platzes angehen!"

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