NÖ Nebenbahnen: FPÖ-Hafenecker führte Gespräch mit EU-Verkehrskommissarin Bulc

"Die EU sollte einen Meinungsbildungsprozess für den Erhalt von Nebenstrecken starten"

Wien (OTS) - Im Rahmen ihres gestrigen Parlamentsbesuches führte der Vize-Obmann des Verkehrsausschusses, NAbg. Christian Hafenecker, MA, ein Gespräch mit EU-Verkehrskommissarin Violeta Bulc über die Schließung von Nebenbahnen in Niederösterreich. "Besonders im ländlichen Raum stellen Bahnverbindungen ein Kernelement der Infrastruktur dar. Nebenbahnen sind auch auf EU-Ebene hinsichtlich des Ausbaus der transeuropäischen Verkehrswege von großer Bedeutung, da sie für diese eine wichtige Zubringer- und Verbindungsfunktion erfüllen. Daher dürfen Nebenstrecken nicht gegen Hauptstrecken ausgespielt werden, beide sind für die Gewährleistung eines effizienten Bahnverkehrs von höchster Bedeutung. In diesem Zusammenhang war es daher sehr wichtig, die von der ÖVP durchgeführte Schließungswelle bei den NÖ Nebenbahnen gegenüber der EU-Kommissarin zu thematisieren", erklärte Hafenecker.

"Violeta Bulc zeigte sich interessiert, bedauerte diese Vorgänge und bot mir an dieses Thema betreffend in Kontakt zu bleiben sowie Informationen auszutauschen. Ich werde auf alle Fälle mit Kommissarin Bulc in Verbindung bleiben, vielleicht ist es möglich auf EU-Ebene einen Meinungsbildungsprozess in Richtung Erhalt von Nebenbahnen zu initiieren. Höchst erfreulich wäre es, wenn an dessen Ende gezielt finanzielle Mittel von Brüssel bereit gestellt würden", so Hafenecker.

Weiters sprach der Hafenecker gegenüber Kommissarin Bulc die von ihr vorgeschlagene europaweite Maut für Autofahrer an, welche die FPÖ klar ablehne, und die gegen Österreich eingebrachte EU-Klage betreffend Passagierrechte an.

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