Renner: Immer mehr KonsumentInnen nutzen Internet für Preisvergleiche

Man kann viel Geld sparen, muss sich aber auch der Gefahren bewusst sein

St. Pölten, (OTS/SPI) - Immer mehr VerbraucherInnen informieren sich vor einer Kaufentscheidung völlig selbstverständlich im Internet oder planen den Kauf gleich via Internetanbieter. Was für Angebote von Autos, elektronischen Geräten und Urlaubsreisen schön länger gilt, hat sich mittlerweile auch für Versicherungen, Energie- und Finanzprodukte etabliert. "Durch das Internet gibt es mehr umfassende, leicht zugängliche und überall verfügbare Informationsmöglichkeiten als je zuvor. diese werden von den KonsumentInnen immer stärker genutzt. Zur Möglichkeit, viel Geld zu sparen darf aber auch die Vorsicht nicht außer Acht gelassen werden, weil gerade im Internet mit vielen Angeboten und besonders günstigen Schnäppchen - von Gratis-Hotelaufenthalten bis hin zu besonders günstige Bargeldkrediten - auch viel Schindluder getrieben und so mancher Betrug versucht wird", so Niederösterreichs Konsumentenschutzreferentin LHStv. Mag. Karin Renner.

Mit den Möglichkeiten Waren und Dienstleistungen online aus aller Welt zu kaufen, steigen auch die Gefahren, da die Angebote oft zu unübersichtlich sind. Zudem ist das Kleingedruckte oft heimtückisch, betreffend Zusatzbestellungen, Vertragsdauer, Haftung, Datenweitergabe etc. Schnell hat man einen Vertrag abgeschlossen, ohne über die volle Tragweite der Entscheidung Bescheid zu wissen. "Daher sind Gesetzgebung und Verbraucherschutzeinrichtungen besonders gefordert den erforderlichen Schutz zu bieten", so Renner weiter.

Mit einer neuen EU-Konsumentenschutzrichtlinie, die im Vorjahr in Kraft getreten ist, wurde viel zur Verbesserung des VerbraucherInnenschutzes erreicht. Beim sogenannten Fernabsatz via Telefon oder Onlinehandel oder auch bei Verkaufs- und Kaffeefahrten wurden viele Verbesserungen erzielt, dies gilt auch für die weiter ausufernden Gewinnzusagen oder Wett- und Lotteriedienstleistung. "Trotzdem ist Vorsicht besser als Nachsicht, besonders wenn der Anbieter seinen Firmensitz nicht in der EU hat. Wenn man seine Kreditkartendaten hier allzu leichtfertig durchs World Wide Web schickt kann das ziemlich teuer werden", so Renner abschließend. (Schluss) fa

Rückfragen & Kontakt:

SPNÖ-Landesregierungsfraktion/SPNÖ-Landtagsklub
Mag. Andreas Fiala
Pressesprecher
Tel.: 02742/9005 DW 12794, Mobil: 06642017137
andreas.fiala@noel.gv.at
www.noe.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN0001