UNICEF: Schmutziges Wasser kostet täglich fast 1.000 Kindern das Leben

748 Millionen Menschen ohne Trinkwasser

Wien (OTS) - Seit 1990 haben etwa 2,3 Milliarden Menschen Zugang zu Trinkwasser erhalten. Doch für 748 Millionen Menschen ist die Versorgung mit sauberem Wasser noch immer ein täglicher Kampf. Vor allem Randgruppen, arme Familien und Menschen in ländlichen Gebieten sind betroffen, gab UNICEF anlässlich des Weltwassertages am 22. März bekannt.

Für Kinder sind die Folgen von verschmutztem Trinkwasser tragisch:
Durchschnittlich sterben noch immer 1.000 Kinder jeden Tag an Durchfallerkrankungen.

Weltweit gibt es noch drei Länder, wo mehr als die Hälfte der Bevölkerung kein Trinkwasser zur Verfügung hat: Mosambik, Papua Neuguinea und die Demokratische Republik Kongo. Zwei von fünf Menschen weltweit ohne Zugang zu sauberem Wasser leben im südlichen Afrika. In China leben 112 Millionen Menschen ohne Trinkwasser und in Indien 92 Millionen.

UNICEF fordert deshalb, dass bis 2030 alle Menschen in ihren Häusern oder in der nahen Umgebung eine Grundversorgung mit Trinkwasser und sanitären Anlagen haben sollen. Auch Schulen und Krankenhäuser sollen einen Mindeststandard von Wasser, Latrinen und Hygieneregeln haben, um Krankheiten vorzubeugen.

UNICEF führt in mehr als 100 Ländern Programme für Trinkwasser und Hygiene durch. Bei Naturkatastrophen und Krisen wie aktuell in Vanuatu, in Syrien oder im Südsudan stellt UNICEF unter anderem große Mengen von Chemikalien zur Wasserreinigung bereit und verteilt Hygienesets mit Seife, Waschmittel und anderen Hygieneartikel an Flüchtlinge in Notunterkünften.

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Sylvia Trsek, 01/879 21 91-40, trsek@unicef.at

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