Rettet den Steffl-Blick: Bürgerversammlung zum Neubau in der Rathausstraße 1 fixiert

Vorgangsweise der Wien Holding Tochter WSE erschwert ernstgemeinte Bürgerbeteiligung

Wien (OTS) - Vor einem Jahr haben engagierte Bürgerinnen und Bürger die Petition "Rettet den Steffl-Blick" gestartet, da mit den Neuplanungen für das ehemalige Rechenzentrum ("Glaspalast") in der Rathausstraße 1 die Gefahr bestand, dass der Blick auf den Steffl von der Josefstädter Straße aus verloren geht. Rund 2.400 Bürgerinnen und Bürger haben die Petition unterschrieben und sich damit für den Erhalt des Steffl-Blicks eingesetzt.

Die von Vizebürgermeisterin Vassilakou und der Projektgesellschaft versprochene Bürgerinformation hat jedoch auf sich warten lassen, auch die Einsicht in relevante Gutachten ist noch offen. In einem Schreiben an Vizebürgermeisterin Vassilakou hat Bezirksvorsteherin Mag. Veronika Mickel-Göttfert das Versprechen einer transparenten Vorgangsweise gegenüber den Josefstädterinnen und Josefstädtern eingefordert.

Jetzt wurde seitens der Projektgesellschaft sehr kurzfristig -innerhalb von fünf Werktagen - ein Termin für eine Bürgerinformation angekündigt, zu dem nicht einmal die Einreicher der Petition eingeladen wurden. Die Informationsveranstaltung findet am Donnerstag, den 26. März 2015, zwischen 16:00 und 20:00 Uhr in der Rathausstraße 1 statt.

"2.400 Josefstädterinnen und Josefstädter haben sich für den Erhalt des Steffl-Blicks engagiert. Die Stadt Wien und die Wien Holding haben eine Bürgerversammlung versprochen, auf die ich vehement bestanden habe, weil wir Transparenz brauchen und es hoch an der Zeit ist, dass die Pläne auf den Tisch kommen. Ich bin enttäuscht, dass die Wien Holding die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger nicht ernst nimmt und so kurzfristig zu der Versammlung einlädt" so Bezirksvorsteherin Mickel-Göttfert in Ihrer Reaktion.

"Umso wichtiger ist es, dass alle, die sich für den Steffl-Blick engagiert haben und die an der Zukunft dieses Gebäudes Interesse haben, auch kommen, sich informieren und ihre Fragen stellen! Wir in der Josefstadt nehmen die Bürgerinnen und Bürger ernst. Ich erwarte mir das auch von der Stadt Wien gegenüber ihren Bürgerinnen und Bürgern" so Mickel-Göttfert abschließend.

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