Windbüchler: Terroristen wollen junge Demokratie Tunesien zerstören

Internationale Gemeinschaft und UNO gefordert, schnell und entschieden zu helfen

Wien (OTS) - Entsetzt zeigt sich die Grüne außenpolitische Sprecherin Tanja Windbüchler über den Terrorakt im Museum von Tunis. Nach den gewaltvollen Übergriffen auf mehrere Ölfelder in Libyen, wo auch ein Österreicher entführt wurde, bedrohen die Terroranschläge in Tunis nun die demokratischen Entwicklungen in Tunesien. "Dieser Angriff ist auf das Schärfste zu verurteilen. Wir alle sind jetzt aufgefordert, Konsequenzen zu ziehen und zu verhindern, dass die fatale Logik der Terroristen siegt. Tunesien als Ausgangspunkt und erfolgreichstes Modell des arabischen Frühlings steht natürlich besonders im Fokus der radikalen Islamisten und verdient in dieser schwierigen Situation unsere europäische Unterstützung," fordert die Grüne und setzt fort:
"Gerade was Finanzierung, Waffenlieferungen und Menschenhandel betrifft, sind von der EU und den Vereinten Nationen unterstützende Maßnahmen in den Regionen zu setzen. Geldflüsse an Terrororganisationen in diesen Regionen sind mit allen Mitteln zu unterbrechen." Zusätzlich müsse das Augenmerk auch auf der Unterstützung der Zivilgesellschaften in den von Terrorismus betroffen Staaten ruhen, um Radikalisierungen vorzubeugen und demokratische und friedvolle Gesellschaften weiterzuentwickeln.

"Gleichzeitig bin ich überzeugt, dass das Außenministerium alles in seiner Macht Stehende tun wird, um Österreicherinnen und Österreicher vor Ort zu betreuen und vor Reisen in gefährdete Gebiete nach besten Wissen und Gewissen zu warnen," betont Windbüchler.

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