Stronach/Nachbaur: Steuerreform killt Wirtschaftsstandort Österreich

Regierung setzt auf Überwachungsstaat statt Bürokratieabbau; unternehmerisches Risiko wird tatbestandsrelevant

Wien (OTS) - "Die Steuerreform ist kurzsichtig und zukunftsfeindlich! All jene Menschen, die für Wohlstand und Wachstum in unserem Land verantwortlich sind, sind nicht nur nicht entlastet worden - sie werden einmal mehr belastet: Familien, Unternehmer, Sparer, Investoren, Leistungsträger", kritisierte Team Stronach Wirtschaftssprecherin Kathrin Nachbaur im Rahmen einer Pressekonferenz. "So wird die Regierung den Wirtschaftsstandort Österreich endgültig killen!"

Der Effekt der rot-schwarzen "Wahlzuckerl" werde binnen kürzester Zeit verpuffen, so Nachbaur. Verantwortlich dafür sei die kalte Progression, die dem "gefräßigen Staat" rund drei Mrd. Euro jährlich bringt - was bliebe, sind höhere Belastungen, so die Team Stronach Wirtschaftssprecherin. Neben einer Anhebung der Mehrwertsteuer, der KESt, der Grunderwerbssteuer ist auch eine Streichung der Absetzbarkeit der privaten Pensionsvorsorge, der Wohnraumbeschaffung und Eigenheimrenovierung von der Regierung beschlossene Sache: "Der Staat will uns wohl alle lieber im Gemeindebau sehen statt im Eigenheim", kritisierte Nachbaur.

Österreich werde mit dieser Reform auch immer mehr zu einem Überwachungsstaat. Die gläsernen Konten seien ein massiver Angriff auf unsere Freiheit, mahnte Nachbaur: "Der Generalverdacht der Steuerkriminalität ist ungerecht und leistungsfeindlich -Eigenverantwortung und unternehmerisches Risiko werden unter dieser Regierung tatbestandsrelevant!", so die Team Stronach Wirtschaftssprecherin. Sie vermisst Anreize für Unternehmer, den Schritt aus der Schattenwirtschaft zu machen: "Die Finanzpolizei wird auf 1.000 Beamte verdoppelt - das ist also, was Rot-Schwarz unter Arbeitsplatzbeschaffung versteht? Österreich wird bald zu einem Land, in dem statt auf Freiheit auf Vernadern gesetzt wird!"

Anstatt auf eine Metternich'sche Überwachungs- und Bespitzelungstaktik zu setzen, fordert Nachbaur einen sofortigen Bürokratieabbau. Die Regierung sollte Anreize für Eigenkapital-Investitionen und unternehmerisches Risiko zur Schaffung von Arbeitsplätzen belohnen; die Mehrwertsteuer senken, statt sie zu erhöhen: "Deutschland hat die Mehrwertsteuer bei Hotels von 19 Prozent auf 7 Prozent gesenkt, in der Schweiz liegt sie bei 3,5 Prozent - bei uns wird um 30 Prozent erhöht! Wenn Hotelpreise steigen, trifft das einmal mehr den Mittelstand und die 18.000 heimischen Betriebe mit ihren 86.000 Mitarbeitern!", mahnte die Team Stronach Wirtschaftssprecherin. Und weiter: "Die Regierung muss einmal verstehen, dass die Unternehmer nicht das Problem, sondern die potentielle Lösung sind - wenn man sie nur arbeiten lässt!"

Rückfragen & Kontakt:

Team Stronach Parlamentsklub/Presse
Tel.: ++43 1 401 10/8080
parlamentsklub@teamstronach.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | TSK0003