NEOS zu Hypo-Rechnungshofbericht: Das Versagen aller relevanten Organe ist amtlich bestätigt

Rainer Hable: „Durch ein fahrlässiges Vorgehen hat sich die Regierung am grünen Tisch die Hypo andrehen lassen“

Wien (OTS) - Der heute veröffentlichte Rechnungshofbericht lässt ähnlich wie der Griss-Bericht kein gutes Haar an der Hypo-Verstaatlichung. "Der Bericht zeigt einmal mehr auf, dass alle relevanten Organe des Bundes offensichtlich Augen und Ohren verschlossen hielten. Durch dieses fahrlässige Vorgehen haben sie sich am grünen Tisch von den Bayern die Bank andrehen lassen," macht NEOS Hypo Aufdecker Rainer Hable das Versagen deutlich.

Der Rechnungshof-Bericht zeigt eindeutig auf, dass es sehr wohl möglich gewesen wäre durch rechtzeitige, proaktive Informationsbeschaffung von Seiten des Finanzministeriums und der Finanzprokuratur eine andere Verhandlungsposition einnehmen zu können. "Hier wusste die eine Hand nicht was die andere tat. Die Folge: eine milliardenschwere Tragödie," so Hable. Und weiter:
"Insbesondere der Ausschluss eines Insolvenzszenarios bereits Monate vor der Verstaatlichung hat den Bayern massiv in die Hände gespielt, die Hypo loszuwerden. Nur durch dieses komplette Staatsversagen wurde dem österreichischen Steuerzahler ein Erbe aufgedrückt, dessen finanzielle und politische Dimensionen noch lange nachwirken werden", so Hable abschließend.

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