• 18.03.2015, 17:48:28
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Rauchverbot darf nicht auf dem Altar der Steuer-Reform geopfert werden

ExpertInnen-Initiative DON’T SMOKE zum Verhandlungsstopp der Gastronomie

Utl.: ExpertInnen-Initiative DON’T SMOKE zum Verhandlungsstopp der
Gastronomie =

Wien (OTS) - "Die Gesundheit der ÖsterreicherInnen darf nicht zum
Spielball in den Verhandlungen zwischen Gastronomie und Regierung
werden", appelliert Univ.-Prof. Dr. Hellmut Samonigg, Initiator der
ExpertInnen-Initiative DON’T SMOKE, nachdem bekannt wurde, dass die
Gastronomie-Vertreter das für heute geplante Gespräch zum Thema
Rauchverbot kurzfristig abgesagt haben. "Steuerreform und Rauchverbot
haben nichts miteinander zu tun und sollten auch nicht junktimiert
werden. Oder noch deutlicher formuliert: Das Rauchverbot darf nicht
als Zugeständnis an die Wirte auf dem Altar der Steuerreform geopfert
werden."

"Zweifellos sind die Gastronomiebetriebe in einigen Bereichen vor
große Herausforderungen gestellt", zeigt sich Samonigg
verständnisvoll. "Und wir setzen uns auch dafür ein, dass die
betroffenen Unternehmer unterstützt werden - das haben wir als
ExpertInnen-Initiative DON’T SMOKE von Beginn an bekundet."

Aber die Gesundheit der Menschen solle nicht als Faustpfand in einem
politischen Tauziehen eingesetzt werden, betont er. "Vor allem die
MitarbeiterInnen in der Gastronomie haben - im Gegensatz zu gängigen
Behauptungen - keineswegs die Wahl, in ein Raucherlokal zu gehen oder
nicht. Es ist ihr Arbeitsplatz. Und den gibt man gerade in einer
Branche mit besonders hohen Arbeitslosenquoten nicht leichtfertig
auf."

Samonigg hofft daher, dass die Vertreter der Gastronomie an den
Verhandlungstisch zurückkehren: "Zahlreiche Studien belegen, dass die
Lokale schlussendlich keine Umsatzeinbußen erleiden, wenn es eine
einheitliche Regelung mit einem generellen Rauchverbot gibt. Selbst
viele führende heimische Lokalbesitzer sprechen sich dafür aus. Denn
sie werden immer wieder von österreichischen und insbesondere
internationalen Gästen auf die hinkende, vielfach nicht
funktionierende Lösung angesprochen. Das tut auch dem Tourismusland
Österreich nicht gut. Wenn man also gemeinsam einen Weg sucht und die
Umstellung durch effektive Lösungen abfedert ohne neuerlich faule
Kompromisse einzugehen, werden alle profitieren."

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