AK zu Februar-Inflation: Wohnen bleibt weiterhin teuer

Wien (OTS) - Wohnen ist für viele ArbeitnehmerInnen nach wie vor Luxus. Die Mieten sind im Jahresvergleich sechsmal stärker gestiegen als die Gesamtinflation. "Es ist wichtig, dass den Menschen durch eine Senkung der Lohnsteuer künftig mehr Geld im Börsel bleibt und so der private Konsum angekurbelt wird", sagt die AK. "Das allein kann aber nicht genug sein. Jetzt sind die Mieter und Wohnungssuchenden an der Reihe. Sie müssen dringend entlastet werden." Die AK verlangt ein transparentes Mietrecht und eine Offensive im Wohnbau.

Konkret verlangt die AK eine große Mietrechtsreform: klare Mietobergrenzen für private Altbau-Mietwohnungen; weg mit den Befristungen; die Betriebskosten müssen sinken; klare Erhaltungsregeln für VermieterInnen für die gesamte Wohnungsausstattung (etwa Elektroleitungen oder sanitäre Anlagen), nicht nur für die Heiztherme; weg mit den MaklerInnengebühren für MieterInnen.

Überdies fordert die AK, im anstehenden Finanzausgleich eine erneute Zweckbindung der Wohnbauförderungsmittel wie auch der Rückflüsse aus bereits begebenen Wohnbauförderungsdarlehen festzulegen

Die AK begrüßt darüber hinaus das von der Initiative Umwelt + Bauen als Ergänzung zur bewährten Wohnbauförderung vorgelegte Sonderwohnbauprogramm für wachsende Ballungszentren und fordert eine rasche Umsetzung seitens der Regierung.

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