ÖH: Rassismus macht vor Bildungseinrichtungen nicht Halt!

Schüler_innen Mehrsprachigkeit zu verbieten ist diskriminierend und ein pädagogisches Armutszeugnis

Wien (OTS) - Die Österreichische Hochschüler_innenschaft (ÖH) nimmt den aktuellen Vorfall rund um ein Schreiben an der Vienna Business School zum Anlass um sich gegen Diskriminierung stark zu machen. In einer Aussendung verbietet die Schulleitung alle Sprachen außer Deutsch. Kritik übt Bernhard Lahner vom ÖH-Vorsitzteam: "Sprachliche Diskriminierung ist ein bildungspolitisches und pädagogisches Armutszeugnis. Sich Internationaliät auf die Fahnen zu schreiben und Schüler_innen die eigene Mehrsprachigkeit zu verbieten ist nicht nur diskriminierend sondern auch scheinheilig und lächerlich."

Egal ob Schule oder Hochschule, Rassismus macht vor den österreichischen Bildungseinrichtungen nicht Halt. "Sprachliche Vielfalt hat einen Mehrwert für die Geselleschaft und sollte auch so gelebt werden. Gerade weil sich an Schulen gesellschaftliche Verhältnisse und damit auch ihre Probleme widerspiegeln, ist es wichtig, dass sich Schulen gegen Rassismus jeglicher Art einsetzen", so Lahner, "Internationalität ist enorm wichtig an Schulen, gerade weil Sprachenvielfalt im Berufsleben und an der Hochschule von Vorteil ist. Sich gegen Rassismus und Diskriminierung stark zu machen, muss im Mittelpunkt jeder Bildungseinrichtung stehen."

Rückfragen & Kontakt:

Österreichische Hochschüler_innenschaft (ÖH)
Bettina Mühleder
Pressesprecherin
Tel.: +43/676/888522-12
bettina.muehleder@oeh.ac.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NHO0001