Glatz: Stopp den Mietpreiswucher!

Mieten bleiben Preistreiber – Pensionistenverband fordert gesetzlichen Mietpreis-Stopp

Wien (OTS) - "Mit 0,8 Prozent blieb die Teuerung in Österreich im Februar zwar vergleichsweise niedrig, aber das ist noch lange kein Grund für Jubel! Denn: Wieder bleiben zwei traurige Muster ungebrochen: Der eigens für ältere Menschen berechnete Pensionisten-Preisindex ist wieder höher. Und: Mieten zählen mit einem Anstieg von 4,9 Prozent weiterhin zu den größten Preistreibern. Hier muss endlich gehandelt werden! Wir brauchen einen gesetzlichen Mietpreis-Stopp! Und zwar rasch!", fordert Dr. Harald Glatz, Konsumentenschutzsprecher des Pensionistenverbandes Österreichs. ****

"Die Mieten in Österreich steigen in astronomische Höhen! Monat für Monat kommen verzweifelte PensionistInnen zum PVÖ, die Angst haben, dass sie sich künftig ihre Miete nicht mehr leisten können! Das kann und wird der Pensionistenverband nicht zulassen!", unterstreicht Glatz. Der Pensionistenverband fordert daher im Zuge der Mietrechtsreform einen gesetzlichen Mietpreis-Stopp mit:

  • Klaren Obergrenzen für Mietwohnungen (der Hauptmietzins darf den Richtwert von 20 Prozent nicht übersteigen).
  • Ebenso klaren Regeln für die Betriebskosten,(durch u.a. Streichung der Grundsteuer und der Versicherungskosten aus dem Betriebskostenkatalog).
  • Streichung der Maklerprovision für Mieter

Außerdem fordert der Pensionistenverband:

  • Mehr Wohnbauförderung für den sozialen Wohnbau
  • Die sofortige Umsetzung des Wohnbauprogramms mit dem Bau von zusätzlichen 10.000 Wohnungen.

"Die Steuerreform bringt eine deutliche Entlastung für Österreichs Pensionistinnen und Pensionisten. Durch spürbar weniger Lohnsteuer für alle Pensionisten, eine 110-Euro-Gutschrift für kleine Pensionen und die Wiederherstellung der alten Rechtslage beim Alleinverdienerabsetzbetrag wird der älteren Generation ab 2016 deutlich mehr Geld im Börsel bleiben. Damit gehören die Pensionistinnen und Pensionisten zu den Gewinnern der Steuerreform! Ein Riesenerfolg, der zeigt, wie wichtig der Pensionistenverband als starke Interessensvertretung der älteren Generation ist! Ein Riesenerfolg, der nicht kleingeredet werden darf! Denn die Pensionistinnen und Pensionisten brauchen das Geld dringend für die hohen Lebenskosten", so Glatz, der weiter ausführt: "Allerdings werden diese Entlastungen erst 2016 schlagend, die Teuerung bei den Mieten trifft Österreichs Pensionistinnen und Pensionisten aber jetzt, sie spüren sie jetzt Monat für Monat."

Keine Erhöhung der Gebühren bis 2016 - Wien hat Vorbildwirkung

Als "absolut vorbildlich" hebt der PVÖ-Konsumentenschutzsprecher die Stadt Wien hervor: "Durch den von Bürgermeister Dr. Michael Häupl durchgesetzten Stopp für die Erhöhung von Gebühren bis 2016, schiebt Wien der Teuerung einen starken Riegel vor! Jetzt sind andere Städte und der Bund gefordert, diesem Vorbild zu folgen", so Glatz, der abschließend unterstreicht: "Der gesetzliche Mietpreisstopp muss jetzt kommen! Denn: Wohnen ist ein Menschenrecht und darf nicht zum Luxus werden!" (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

GS Andreas Wohlmuth, Pensionistenverband Österreichs, Telefon: 0664-48 36 138

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