Eine von fünf Ebolainfektionen betrifft ein Kind

Neuer UNICEF-Report drängt auf Wiederherstellung von Basisdiensten

Wien/Dakar/Genf/New York (OTS) - Ebola hat verheerende Folgen für Kinder, auf die etwa 20 Prozent aller Infektionen in Sierra Leone, Liberia und Guinea entfallen. Um sie und ihre Gemeinden zu schützen ist es laut einem neuen UNICEF-Report dringend notwendig, diese Krankheut zu besiegen und Basisdienste wiederherzustellen.

Der Report beleuchtet auch die dramatischen Auswirkungen von Ebola auf Kinder. Von den mehr als 24.000 Infizierten sind etwa 5.000 Kinder. 16.000 Kinder haben einen oder beide Elternteile bzw. ihre Betreuungsperson verloren. Und viele der 9 Millionen Kinder, die in den betroffenen Gebieten leben, sind traumatisiert. Sie haben für sie unbegreifliches Leiden und Sterben miterlebt.

UNICEF hat seit August 2014 über 6.600 Tonnen Hilfsgüter in die betroffenen Regionen gebracht. Gemeinsam mit seinen Partnern versorgte UNICEF unter anderem 4 Millionen Kinder mit Hygienesets, richtet 63 Pflegezentren und 610 Ernährungszentren ein, lieferte 500.000 Schutzanzüge und betreute 52.000 traumatisierte Kinder.

"Der Ausbruch ist erst vorbei, wenn wir keine Fälle mehr haben. Wir können es uns nicht leisten, unachtsam zu werden", sagt Barbara Bentein, globale Ebolakoordinatorin von UNICEF.

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