Hebein/Oxonitsch: Berufsgesetz Sozialarbeit/Sozialpädagogik auf gutem Weg

17. März - Welttag der Sozialen Arbeit

Wien (OTS) - Förderung der Würde und des Wertes der Menschen, so lautet das Motto des Welttags der Sozialen Arbeit am morgigen 17. März. SozialarbeiterInnen leisten Tag ein, Tag aus wertvolle Arbeit in der Gemeinschaft. Sie stehen für menschliche Würde, sind da um unterdrückte Stimmen zu hören und Menschenrechte für alle hochzuhalten.

Die Sozialsprecherin der Grünen Wien, Birgit Hebein, schätzt es besonders, wenn "SozialarbeiterInnen aufzeigen, wo es Menschen gibt, die unser aller Unterstützung brauchen. Armut ist mit Scham behaftet. Hier gelingt es SozialarbeiterInnen, Brücken zu bauen um Chancengleichheit herstellen zu können."Gleichzeitig bedeutet Beziehungsarbeit, Niederschwelligkeit, Subjektorientierung und Parteilichkeit in der Sozialen Arbeit, dass sie sich zu den Menschen, insbesondere den sozial benachteiligten Menschen und ihren Rechten bekennt und sich für soziale Gerechtigkeit und gegen Ausgrenzung einsetzt und mit ihnen zusammen deren Interessen verteidigt."

Bildungs- und Jugendstadtrat Christian Oxonitsch: "Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der sozialen Arbeit beraten Hilfesuchende und Menschen in Notlagen schnell und direkt. Kinder und Jugendliche werden direkt an ihren Aufenthaltsorten erreicht und unterstützt. Durch die präventive Tätigkeit der sozialen Arbeit werden Konflikte schon im Vorfeld verhindert. Sie wirkt sich positiv auf das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung aus. Darum sind auch die Angebote der Wiener Kinder- und Jugendhilfe (MAG ELF), die aufsuchende Jugendarbeit, die mobile Jugendarbeit, die wohnpartner, die Suchthilfe Wien, die Gebietsbetreuung, die interkulturelle Projektarbeit, die Wohnungslosenhilfe, die Straßensozialarbeit, die Sozialinfo Wien oder Streetwork wichtige Einrichtungen für das soziale Wien. Hier zeigt sich wie vielfältig und wichtig das Angebot der sozialen Arbeit ist, deren Leistungen das Zusammenleben der Menschen in unserer Stadt fördert."

Daher ist es längst überfällig, die gesetzliche Absicherung der Sozialen Arbeit mit einem Berufsgesetz Sozialarbeit/Sozialpädagogik nachhaltig zu regeln. Von den Ausbildungsstandards, über die ethischen Grundsätze der Profession bis zu fachlichen und arbeitsrechtlichen Standards sollte klar definiert sein, was Soziale Arbeit/Sozialpädagogik ist und was sie leistet. Für andere Berufe ist dies längst Standard. Hebein erläutert: "Am Welttag der Sozialen Arbeit ist es an der Zeit, genau auf die Arbeitsbedingungen der SozialarbeiterInnen und SozialpädagogInnen zu sehen. Eine klare gesetzliche Regelung gehört einfach dazu."

"Wir sind zuversichtlich, dass die von rot-grün eingesetzte Arbeitsgruppe in Wien die Schaffung einer Regelung vorantreibt und demnächst ihre Arbeit präsentieren wird. An dieser Stelle gilt unser Dank den SozialarbeiterInnen in der Stadt, die Wien mit ihrer Arbeit jeden Tag bereichern," so Hebein und Oxonitsch abschließend.

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