Huainigg: Studierende aus Entwicklungsländern - neue Chancen, neue Herausforderungen

Diskussionsveranstaltung des Instituts für Umwelt, Friede und Entwicklung (IUFE) am Donnerstag, 19. März

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Studierenden aus Entwicklungsländern die Möglichkeit zu geben, eine Zeit lang in Österreich zu studieren, kann sowohl für Österreich, als auch besonders für die Herkunftsländer von großem Nutzen sein. Abg. Dr. Franz-Joseph Huainigg, Sprecher für Entwicklungszusammenarbeit der ÖVP, gibt ein anschauliches Beispiel:
"Ein Student aus Äthiopien, wo es große Probleme mit Bodendegradation gibt und deshalb die landwirtschaftliche Produktivität niedrig ist, kann sich das österreichische Know-How bezüglich der Erhaltung und des Managements der Wälder aneignen. Es gibt nicht die eine ultimative technische Lösung, die in Österreich erlernt werden kann. Im Vordergrund steht der Austausch verschiedener Denkweisen und die Verknüpfung von indigenem Wissen mit technischem Know-How."

Die Unterstützung von Studierenden aus Entwicklungsländern findet schon seit über 50 Jahren statt. Früher lief sie unter dem Namen "Eine-Welt-Stipendium", heute gibt es das erfolgreiche "Appear-Programm", welches gezielt anstelle der Individualförderung auf die Unterstützung von akademischen Partnerschaften im institutionellen Bereich sowie auf die Stärkung der Wissenschaftsstruktur in den Schwerpunkt-Ländern abzielt.

Für viele Studierende aus Drittstaaten gibt es aber immer noch große administrative Hürden. Aus diesem Grund fordert Huainigg:
"Studierenden aus Ländern des globalen Südens muss ein verbesserter und vor allem vereinfachter Zugang zum österreichischen Hochschulsystem gewährt werden. Nur so kann gewährleistet werden, dass sie, nach erfolgreicher Absolvierung ihres Studienaufenthaltes in Österreich, ihr Wissen im Heimatland anwenden und verbreiten können, um so zur weiteren Entwicklung ihrer Gesellschaft beizutragen."

Die momentan diskutierte Novellierung des Fremdenrechts sieht im Begutachtungsentwurf Erleichterungen für StipendiatInnen aus Entwicklungsländern vor. Vor diesem Hintergrund präsentieren das IUFE, die PolAk und der ÖVP-Parlamentsklub am Donnerstag, 19. März 2015, mit hochrangigen Expertinnen und Experten die geplanten Änderungen des Fremdenrechts und diskutieren das Stipendiensystem und die Kooperation mit den österreichischen Hochschulen.

Datum: Donnerstag, 19.3.2015
Zeit: 15:00 - 18:30 Uhr
Ort: Politische Akademie/Julius Raab-Stiftung, Tivoligasse 73, 1120 Wien

Details zur Veranstaltung und Teilnahme:
http://www.iufe.at/studierende-aus-entwicklungslaendern-neue-chancen-neue-herausforderungen/
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

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Tel.: 01/40110/4436
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