Ludwig/Kaindl: SMARTer WOHNBAUstart im Sonnwendviertel

Spatenstich für 239 geförderte Wohnungen – davon 200 in SMARTer Ausführung

Wien (OTS) - Wien erhält in unmittelbarer Nähe des neuen Hauptbahnhofs mit dem Sonnwendviertel auch ein modernes Wohnquartier mit insgesamt rund 5.000 Wohnungen. Selbstverständlich werden in diesem neuen Stadtteil auch SMART-Wohnungen errichtet. Aus dem 2. Bauträgerwettbewerb zum Sonnwendviertel gingen zwei Siegerprojekte mit insgesamt 395 Wohneinheiten hervor, wovon 316 SMART ausgeführt werden. Komplett, kompakt, kostengünstig - so lässt sich das von Wohnbaustadtrat Michael Ludwig initiierte SMART-Wohnbauprogramm zusammenfassen. Stadtrat Ludwig, der Favoritener Bezirksvorsteherin-Stellvertreter Josef Kaindl, Martina Schödl, Direktorin EGW-Heimstätte, sowie Otto Straka, Direktor Heimat Österreich, nahmen heute Montag den Spatenstich für das Wohnprojekt auf BPL C.04 mit insgesamt 239 Wohnungen vor. Davon werden 200 als SMART-Wohnungen ausgeführt. ****

"Bei SMART-Wohnungen steht eine hohe Alltagstauglichkeit bei gleichzeitig sehr günstigen Eigenmitteln und Mieten im Vordergrund. Die Räume sind kompakt gestaltet, deshalb entstehen keine unnötigen Mietkosten für nicht benötigte Wohnflächen. Dieses Projekt bietet Platz für Jung und Alt - vom Kindergarten über die Wohngruppen für Alleinerziehende oder Menschen mit besonderen Bedürfnissen bis hin zu Wohngemeinschaften für Leben im Alter", erklärte Wohnbaustadtrat Michael Ludwig.

Bei Gesamtbaukosten von 37,1 Millionen Euro unterstützt die Stadt Wien die Errichtung dieses innovativen Wohnprojekts mit 13,3 Millionen Euro an Wohnbauförderung. Die Fertigstellung ist voraussichtlich Ende 2016.

"Es freut mich sehr, dass das neue SMART-Konzept vor allem junge Menschen unterstützt, die auf der Suche nach einer günstigen Wohnung sind, um auf eigenen Beinen stehen zu lernen. Dass dieses Projekt darüber hinaus auch Platz für Wohngemeinschaften für unterschiedlichste Zielgruppen bietet, zeigt die Vielfalt des Wohnens, die mit der Wiener Wohnbauförderung unterstützt wird," unterstrich Bezirksvorsteherin-Stv. Josef Kaindl.

"Unser Wohnprojekt verbindet in ganz besonderer Weise höchste Ansprüche an sozialen Wohnbau, anspruchsvolle Architektur und qualitätsvolles Wohnen für alle Gruppen der Gesellschaft", betonten Martina Schödl, Direktorin EGW-Heimstätte, sowie Otto Straka, Direktor Heimat Österreich, unisono.

SMART wohnen für alle Generationen

Die Neubauanlage besteht aus insgesamt 239 geförderten Wohnungen -davon 200 SMART-Wohnungen mit Superförderung - verteilt auf zwei Baukörper, geplant von BKK-3 sowie Rüdiger Lainer + Partner. Der Abstand zwischen den Gebäuden gewährleistet die ausreichende Belichtung im Innenhof. Erschlossen werden die Wohnungen durch natürlich belichtete Stiegenhäuser, in denen auch Kommunikationszonen vorgesehen sind.

Zusätzlich sind im Bauteil der EGW Heimstätte auch drei Wohngemeinschaften geplant: "Wohnen 2000" für Jugendliche (MA 11), "Housing first" für ehemals Obdachlose (Caritas Socialis) sowie eine Wohngemeinschaft für Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Im selben Bauteil ist auch ein Büro der Caritas Socialis angesiedelt. Sie unterstützt die neuen MieterInnen, nimmt eine moderierende Rolle beim Mitbestimmungsprozess ein und kann gegebenenfalls bei Konflikten vermitteln.

Im Gebäude von Heimat Österreich sind neben zwei Wohngemeinschaften für junge Alleinerziehende auch drei Wohngemeinschaften der "CaSa - Leben im Alter" (Caritas) untergebracht, das Wohn- und Pflegeheim besteht aus 84 Apartments. Die zukünftigen BewohnerInnen können unter anderem einen ruhigen Innengarten nutzen. Im Erdgeschoß gibt es außerdem einen anmietbaren Mehrzwecksaal. Im Anschluss an das Heim, Richtung Park, befindet sich ein viergruppiger Kindergarten. Darüber hinaus sind Lokale für Kleingewerbe oder Büros im Erdgeschoß entlang der Sonnwendgasse und Antonie-Alt-Gasse vorgesehen.

Das Wohnungsangebot des Bauträgers EGW Heimstätte umfasst 25 geförderte Mietwohnungen und 150 SMART-Wohnungen, der Bauträger Heimat Österreich bietet 14 geförderte Mietwohnungen und 50 SMART-Wohnungen mit Superförderung an. Die Ein- bis Vier-Zimmer-Wohnungen sind in durchschnittlichen Größen von 39 bis 100 m2 erhältlich. Abtrennbare Zimmer und Schiebewände sorgen für hohe Flexibilität. Private Freiräume stehen in Form von Loggien, Balkonen und Terrassen zur Verfügung.

Die Kosten:
Für die 200 SMART-Wohnungen mit Superförderung betragen die Eigenmittel Euro 60,-/m2, die monatlichen Kosten betragen bei 7,50/m2.
Für die 39 geförderten Mietwohnungen betragen die Eigenmittel voraussichtlich Euro 344,44/m2, die monatlichen Kosten beginnen bei Euro 7,02/m2. Der Grundkostenbeitrag in Höhe von Euro 297,44/m2 kann in zwei Raten bezahlt werden: 50% bei Abschluss des Vorvertrags, 50% bei Bezug. Für den Garagenplatz ist mit monatlichen Kosten von ca. Euro 70,00 zu rechnen.

Informationen für Wohnungssuchende

Wohnberatung Wien
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