Städtebund: "Kommunale Leistungen müssen ausreichend finanziert werden"

Fünftes Kommunalwirtschaftsforum im Wiener Rathaus

Wien (OTS) - Unter dem Motto "Leere Taschen, volle Kassen - modern und ästhetisch investieren und finanzieren" geht heute Montag, 16. März und morgen Dienstag, 17. März 2015 das fünfte Kommunalwirtschaftsforum im Wiener Rathaus über die Bühne. Initiatoren der Tagung sind Deloitte Österreich, Porr Bau GmbH, Raiffeisen-Leasing, Siemens Österreich und Vasko+Partner.

Auf dem Programm stehen hochkarätige Referentinnen und Referenten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis, die sich den wichtigsten Fragen der kommenden Jahre stellen werden. Im Mittelpunkt stehen kommunale Themen wie neue Wege für gut funktionierende Gemeinden und Städte, nachhaltige Lösungen und innovative Finanzierungsmodelle.

Trotz Zuzug in die Städte, Lebensqualität ausbauen

"Österreichs Städte wachsen überdurchschnittlich - bereits jetzt lebt mehr als die Hälfte der Bevölkerung in Gemeinden ab 5.000 EinwohnerInnen. Dieser rasante Zuzug ist nur mit zukunftsfähigen Konzepten zu bewältigen. Ziel ist es, das hohe Niveau an Lebensqualität auch weiterhin auszubauen. Wir sind bestrebt die Weichen so zu stellen, dass die Arbeitsplatzmöglichkeiten (auch für Frauen) stetig zunehmen, der öffentliche Nahverkehr attraktiver wird, die Zufriedenheit mit den Gesundheitseinrichtungen weiter steigt -und die qualitative Verbesserung der Kinderbetreuung ausgebaut wird", sagt Thomas Weninger, Generalsekretär des Österreichischen Städtebundes.

Weninger meint weiter: "Klar ist, dass das alles Geld kostet. Städte und Gemeinden sind immer noch die wichtigsten öffentlichen Investoren und sie stellen als Dienstleister das Trinkwasser, den öffentlichen Verkehr, die Kinderbetreuung und die Müllentsorgung, also die wichtigste Basisversorgung für die Bevölkerung zur Verfügung. Diese Leistungen müssen ausreichend finanziert und nicht in Frage gestellt werden", so Weninger.

Informationen über den Österreichischen Städtebund

Der Österreichische Städtebund ist die kommunale Interessenvertretung von rund 250 Städten und größeren Gemeinden. Etwa 65% der Bevölkerung und 71% der Arbeitsplätze befinden sich in Österreichs Ballungsräumen.

Mitglieder des Städtebundes sind neben Wien und den Landeshauptstädten praktisch alle Gemeinden mit über 10.000 EinwohnerInnen. Die kleinste Mitgliedsgemeinde zählt knapp 1.000 EinwohnerInnen. Die Mitgliedschaft ist freiwillig. Der Österreichische Städtebund ist Gesprächspartner für die Regierung auf Bundes- und Landesebene und ist in der österreichischen Bundesverfassung (Art. 115 Abs.3) ausdrücklich erwähnt.

Rückfragen & Kontakt:

Silvia Stefan-Gromen
Österreichischer Städtebund
Rathaus, A-1082 Wien
Telefon: +43(0)1/4000-89983
silvia.stefan-gromen@staedtebund.gv.at
www.staedtebund.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0014