Frauenberger und Rumelhart präsentierten neue Projekte für den Naschmarkt

Neue App, Naschmarkt ohne Plastik, Bio-Eck sollen Information und Einkaufsqualität erhöhen

Wien (OTS) - Stadträtin Sandra Frauenberger und der Bezirksvorsteher von Mariahilf Markus Rumelhart präsentierten heute neue Projekte für den Naschmarkt. Verschiedene Veranstaltungen, Produkte und Aktionen sollen die Information über und die Einkaufsqualität am Markt erhöhen.

Dazu die für die Wiener Märkte zuständige Stadträtin Frauenberger:
"Der Wiener Naschmarkt ist der am meisten besuchte Markt in Wien, mit einer wöchentlichen Auslastung von über 64.350 Besucherinnen und Besuchern. Auf einer Meile gehen die Wienerinnen und Wiener auf eine Reise durch die Welt und profitieren von einem vielfältigen Angebot. Ob bei einem Spaziergang durch die neu sanierten Reihen voller Obst und Gemüse oder bei einem Lunch in einem der vielfältigen Gastronomie-Ständen- der Besuch am Naschmarkt ist eine kleine Reise raus aus dem Alltag. Vom Apfel bis zur Zitronenmelisse gibt es nichts, was es am Naschmarkt nicht gibt. Mit der neuen App, dem Pilotprojekt Naschmarkt ohne Plastik und dem Bioeck steigern wir die Einkaufsqualität für die Wienerinnen und Wiener."

Der Bezirksvorsteher von Mariahilf, Markus Rumelhart, beschreibt die Bedeutung für den Bezirk: "Mariahilferinnen und Mariahilfer brauchen nicht in die Ferne schweifen, das Gute liegt vor ihrer Haustür, am Naschmarkt. Ohne den Bezirk zu verlassen, können sie eine kulinarische Weltreise machen. Diese Vorteile möchte ich aktiv den BewohnerInnen vermitteln und den Naschmarkt in seiner Bedeutung als Nahversorger, als lebendiger Ort der Begegnung für alle Mariahilferinnen und Mariahilfer bewusst machen und stärken."

Naschmarkt steht für breites Warenangebot

Das Bio-Angebot direkt von den ProduzentInnen wird am Naschmarkt immer größer, ein eigenes "Bioeck" wird jetzt eingerichtet. An Samstagen wird nunmehr von 11 StandlerInnen Obst, Gemüse, Getreide, Milch, Brot, Teigwaren, Schweinefleisch und Fisch in Bioqualität angeboten. Um diese für KonsumentInnen leichter erkennbar zu machen, werden kleine Bioeck-Tischfahnen an diese ProduzentInnen verteilt.

Märkte-App geht schrittweise online

Stadträtin Frauenberger stellte die neue Märkte-App vor, die vorerst mit den Daten des Naschmarktes zum Download zu Verfügung steht, die weiteren 16 Märkte werden schrittweise erfasst. Mit dieser App wird das Warensortiment, unterteilt nach Fisch, Fleisch, Obst und Gemüse, andere Lebensmittel, Gastronomie und auch sonstigen Waren dargestellt. Eingespielte Marktpläne erleichtern die schnelle Orientierung beim Einkaufen. Die Märkte-App steht auf der Homepage des Marktservice (MA 59) auf der Seite www.marktapp.wien.at zum Download zu Verfügung.

Frauennamen für die Marktstraßen des Naschmarktes

4 Marktgänge und 2 Plätze des Naschmarktes wurden nach bekannten Marktfrauen der Vergangenheit benannt: Minerlgasse, Sopherlgasse, Mariedlgasse, Reserlgasse, Johanna-Bauer-Platz und Maria-Welser-Platz. Heute wurden die neuen Straßentafeln präsentiert. Den Farben des Naschmarktes angepasst, sind diese in naschmarktgrün gehalten.

Naschmarkt goes online

Die neue Homepage des Naschmarktes, www.naschmarkt.wien.at, wird sich zukünftig mit vier Bereichen beschäftigen: Die umfangreiche Geschichte des Naschmarktes, ein aktueller Naschmarktplan, die Sanierung des Marktes und auch aktuelle Themen werden dort näher behandelt.

Naschmarkt ohne Plastik

Um den Naschmarkt plastikfrei zu machen, startet dieses Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit der Umweltstadträtin Uli Sima und der MA 48. Von fünf StandlerInnen werden zukünftig Papier- oder auch Mehrwegsackerln an deren Kundschaft ausgegeben.

Nähere Informationen gibt es bei der kostenlosen Lebensmittel-Hotline unter der Wiener Telefonnummer 4000-8090. Die Hotline ist Montag bis Freitag zwischen 9 und 18 Uhr, Samstag zwischen 9 und 17 Uhr und Sonntag zwischen 9 und 15 Uhr besetzt.

Veranstaltungen am Markt

Das besondere des Naschmarkts, sein Flair und seine Bedeutung als Nahversorger kann nur verstanden und erlebt werden, wenn der Markt besucht wird. Um Besucherinnen und Besucher auf den Markt zu bringen und zu binden, werden von Seiten der Bezirksvorstehung bewusst Kooperationen im Bereich, Kunst und Kultur als erweitertes Angebot gemeinsam mit dem Markt initiiert. Darüber hinaus wird der Markt in den Schwerpunktwochen des Bezirks, wie z.B. den Frauenwochen, der SeniorInnenwoche oder dem Ferienspiel, einbezogen. Zu den verschiedenen Events werden die MariahilferInnen persönlich eingeladen. (Schluss) grs

Bildmaterial zu dieser Aussendung ist in Kürze unter www.wien.at/pressebilder erhältlich.

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Mediensprecherin Stadträtin Sandra Frauenberger
+43 1 4000 81853
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Bezirksvorstehung des 6. Bezirks
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