Peter Haubner: Keine Erbschaft-, Schenkungs- und Vermögenssteuer für den Mittelstand

Mit Steuerreform jetzt auch ausgabenseitige Reformen einleiten

Wien (OTS) - Wirtschaftsbund-Generalsekretär Peter Haubner: "Wir begrüßen am Paket die Steuerentlastung für Selbstständige und Unselbstständige und damit konjunkturbelebende Konsumsteigerung und vor allem keine Einführung von Vermögens-, Erbschaft-, und Schenkungssteuern, die zu Lasten des betrieblichen Mittelstands gegangen wären."

"Das 200-Millionen-Paket zu Gunsten von Mittelstandsfinanzierung, Forschung & Entwicklung oder Mitarbeiterbeteiligung ist eine wichtige Maßnahme, obwohl wir uns mehr Impulse für Wachstum und Beschäftigung gewünscht hätten", so Haubner und weiter: "Wir haben dem Gegenfinanzierungspaket unter dem Vorbehalt zugestimmt, dass ausgabenseitige Reformen parallel dazu auf den Weg gebracht werden. Wir müssen jetzt gegensteuern, um die künftigen Ausgabenprobleme in den Griff zu bekommen, denn wir haben ein Ausgabenproblem und kein Einnahmeproblem".

Der Wirtschaftsbund drängt allerdings bei der Umsetzung des Pakets auf Nachschärfungen bei standortgefährdenden Maßnahmen im Gegenfinanzierungskonzept. Generalsekretär Haubner wehrt sich in Punkto Registrierkassen dagegen, dass Unternehmer unter einen Generalverdacht des Steuerbetrugs gestellt werden und fordert eine Umsetzung mit Augenmaß ein: "Niemand verteidigt Steuerhinterziehung, aber der Kampf dagegen darf nicht zur bürokratischen Schikane für unsere Betriebe werden".

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