Heinisch-Hosek: Verschärfungen im Sexualstrafrecht auf dem Weg

StGB-Novelle ging heute in Begutachtung

Wien (OTS/BMBF) - Der Schutz der Integrität ist ein wesentliches Element eines selbstbestimmten Lebens von Frauen und Mädchen. "Die Novelle des Strafgesetzbuchs, die heute in Begutachtung gegangen ist, setzt einen wichtigen und guten Schritt in die richtige Richtung. Es wurde aufgenommen, was wir seit langem fordern: wenn das Opfer eine sexuelle Handlung erkennbar verweigert - beispielsweise durch Nein sagen oder Weinen - der Täter diese sexuelle Handlung dennoch setzt, wird das jetzt strafbar. Ein Nein muss genügen!", so Frauenministerin Heinisch-Hosek.

Auch Po-Grapschen soll in Österreich nicht mehr als Kavaliersdelikt behandelt werden und unter den Tatbestand der sexuellen Belästigung fallen: "Es ist hoch an der Zeit, dass sexuelle Belästigung, nicht nur am Arbeitsplatz, sondern egal wo sie passiert, sanktioniert wird", so die Ministerin.

Eine weitere wichtige langjährige frauenpolitische Forderung wird mit dieser Novelle umgesetzt: "Opfer von Gewalt erleben eine immense Erschütterung und den Verlust ihres Vertrauens, wenn die Gewalt in besonderen Nahebeziehungen wie in der Familie passiert. Endlich wird dies im Strafgesetzbuch als Erschwerungsgrund anerkannt", so Heinisch-Hosek abschließend.

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