ORF III am Wochenende: „zeit.geschichte“ zu Japan im Zweiten Weltkrieg, „Werther“ mit Elīna Garanča in „Erlebnis Bühne“

Außerdem: Operette „Auf der grünen Wiese“ und Künstlerporträt „Musikalisch – Kulinarisch: Hector Berlioz – Aus einem Künstlerleben“

Wien (OTS) - Vor 70 Jahren, zwischen 1941 und 1945, tobte fernab von Hitlers Krieg in Europa ein ebenso blutiger und grausamer Konflikt im Pazifik zwischen Japan und den USA. ORF III beleuchtet am Samstag, dem 14. März 2015, diesen fernen Kriegsschauplatz des Zweiten Weltkriegs im "zeit.geschichte"-Hauptabend mit gleich drei Dokumentationen: "Japans Krieg in Farbe" (20.15 Uhr), "Kamikaze -Bedrohung aus dem Himmel" (21.00 Uhr) und "U234 - Hitlers letztes U-Boot" (22.15 Uhr).

Am Sonntag, dem 15. März, heißt es wieder "Operette sich wer kann" (17.35 Uhr) mit dem tschechischen Singspiel "Auf der grünen Wiese" von Jara Beneš mit Hans Holt, Rudolf Carl und Ida Krottendorf. Das anschließende "Erlebnis Bühne-Künstlerporträt" "Musikalisch -Kulinarisch: Hector Berlioz - Aus einem Künstlerleben" (19.15 Uhr) veranschaulicht punktuell das Schaffen des Komponisten und verbindet es mit einer kulinarischen Reise vom kleinen Städtchen La Côte-Saint-André bis zu den prächtigen Pariser Boulevards. Den Hauptabend leitet im Anschluss "Frühling in Wien - Die Höhepunkte des Frühjahrskonzerts der Wiener Symphoniker" (20.15 Uhr) ein. "Erlebnis Bühne" präsentiert die schönsten Augenblicke des Traditionskonzerts mit Solisten wie Lucia Popp, Kathleen Battle und Nicolai Gedda sowie Dirigenten wie Heinz Wallberg, Carlo Maria Giulini, Georges Prêtre und Fabio Luisi. Zum romantisch-tragischen Ausklang des "Erlebnis Bühne"-Abends zeigt Barbara Rett schließlich Jules Massenets lyrisches Drama "Werther" (21.15 Uhr) - eines der Glanzlichter der Staatsopernsaison 2004/2005. Unter Regisseur Andrei Serban und Dirigent Philippe Jordan sind Marcelo Álvarez (Werther) und Elīna Garanča (Charlotte) zu sehen.

Details zum "zeit.geschichte"-Hauptabend:

Die Ursachen der Rivalität zwischen Japan und den USA im Zweiten Weltkrieg reichen zurück in die 1930er Jahre: Die aufstrebende japanische Industrie hungerte nach Rohstoffen und Absatzmärkten. Für die USA wurde Japan zum gefährlichsten politischen und wirtschaftlichen Konkurrenten im Pazifikraum. Die Dokumentation "Japans Krieg in Farbe" (20.15 Uhr) zeigt den Weg des fernöstlichen Kaiserreichs in den Zweiten Weltkrieg und beleuchtet dabei auch die großen inneren Spannungen der damaligen japanischen Gesellschaft, die auf dem Weg zur Industriemacht noch immer mittelalterlichen Traditionen verhaftet war.
Danach beleuchtet die Dokumentation "Kamikaze - Bedrohung aus dem Himmel" (21.00 Uhr) aus dem Jahr 2007 anhand von Tagebuchaufzeichnungen und Gesprächen mit Überlebenden die Hintergründe der gefürchteten japanischen "Kamikaze"-Flieger. Für die Amerikaner stellten die Selbstmordpiloten ab 1944 eine ständige Gefahr dar. Dennoch schafften diese es nicht, am Ende des Zweiten Weltkrieges Japan vor der drohenden Niederlage zu bewahren.
Zum Abschluss beschreibt "U234 - Hitlers letztes U-Boot" (22.15 Uhr) die unglaubliche Geschichte eines deutschen Unterwasserboots, dessen letzte Fahrt zeigt, wie sich die Ereignisse am Ende des Zweiten Weltkriegs überschlagen haben. Im März 1945 läuft das deutsche U-Boot U234 in Richtung Südostasien aus, um eine letzte große Mission zu erfüllen. Wertvolles militärisches Material soll zu den verbündeten Japanern gebracht werden. Doch das U-Boot und die Fracht fallen den Amerikanern in die Hände, die jenes Uran, das zur Unterstützung der Japaner gedacht war, letztlich dazu verwenden, mit der Atombombe gegen Japan vorzugehen.

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