Liebe, Lügen, Leichen: „Schnell ermittelt“ im Fall „Einsamkeit“

Dreharbeiten zu viertem Neunzigminüter mit Strauss, Bachofner, Lust und Straßer

Wien (OTS) - "Drei Leichen, ein Wasserrohrbruch und ein Lover" -dort, wo für gewöhnlich Studenten über ihren Büchern brüten, wird derzeit "Schnell ermittelt". Die aktuellen Dreharbeiten für "Einsamkeit", den vierten Spielfilm zur ORF-Erfolgsserie, führten die Hauptdarsteller Ursula Strauss, Wolf Bachofner, Katharina Straßer, Morteza Tavakoli und Markus Hering sowie Regisseur Andreas Kopriva gestern, am Donnerstag, dem 12. März, in die Bibliothek der ehemaligen Wirtschaftsuniversität, die erstmals für diese ORF-Produktion als Kommissariat fungierte. Stünde Angelika Schnell nicht ohnedies schon beruflich wie privat vor genügend Herausforderungen, bekommt sie auch noch einen neuen alten Vorgesetzten, weil ihre Sonderabteilung eingespart werden muss.

In weiteren Rollen stehen erneut u. a. Andreas Lust, Fiona Hauser, Simon Morzé und Helmut La vor der Kamera. In weiteren Rollen spielen diesmal u. a. Dominik Warta als Angelika Schnells Love-Interest sowie Christoph Moosbrugger, Oliver Karbus, Gerald Votava und Sonja Kirchberger. Das Drehbuch stammt aus der Feder von Guntmar Lasnig. Die Dreharbeiten in Wien dauern voraussichtlich noch bis 24. März. "Schnell ermittelt - Einsamkeit" ist voraussichtlich 2016 in ORF eins zu sehen.

Ursula Strauss: "Drei Leichen, ein Wasserrohrbruch, familiäre Verwicklungen und amouröse Verstrickungen"

"Es ist cool, wieder zurück zu sein", so Ursula Strauss über die aktuellen Dreharbeiten. "Die meiste Zeit meines schauspielerischen Lebens habe ich mit dieser Figur verbracht, die mir so viel Spaß macht, auch deshalb, weil sie alles ausprobieren darf. Angelika Schnell ist das Beste, was einem passieren kann. Was man schon alles mit diesen Figuren und Geschichten erlebt hat - das ist so eine irre Reise. So als würde man sich ein Fotoalbum anschauen. Vieles ist neu, und vieles ist vertraut. Denn es sind natürlich auch viele im Team, die von Anfang an dabei waren und alles genau kennen." Was sich das Publikum vom Film "Einsamkeit" erwarten darf? "Es gibt mehrere Fälle, manches hat miteinander zu tun, anderes wieder nicht. Und es wird spannend und grausam. Drei Leichen an unterschiedlichen Orten und ein Wasserrohrbruch, der ziemlich ärgerlich ist. Familiäre Verwicklungen und amouröse Verstrickungen. Es gibt einen Lover, es wird geschmust und es wird aufregend. Eine gute und runde Geschichte."

Andreas Kopriva: "Jeder hat auf seine Art und Weise mit der titelgebenden Einsamkeit zu kämpfen"

Nach "Leben" führt Andreas Kopriva zum zweiten Mal Regie bei einem "Schnell ermittelt"-Fernsehfilm: "Eine sehr, sehr liebe Familie, die schon lange viel gemeinsam gemacht hat, wo die Stimmung immer gut ist und sich alle freuen, wieder gemeinsam etwas Schönes machen zu können." Was Kopriva über Drehorte und Inhalt verraten darf? "Vom Kommissariat über Tatorte mit geköpften Leichen in die Pathologie und weiter in Stefans Wohnung. Berufliches und Privates gerät wieder mehr ineinander, denn dadurch, dass Angelika wegen eines Wasserschadens nicht zu Hause schlafen kann, ist sie gewissermaßen dazu gezwungen, ein bisschen mehr Nähe zu Stefan zu haben, als ihr eigentlich lieb ist." Über den Filmtitel: "Jeder ist ein bisschen auf der Suche nach seinem Platz im Leben und hat auf seine Art und Weise mit der titelgebenden Einsamkeit zu kämpfen."

Noch mehr Ursula Strauss

In den nächsten Tagen und Wochen ist Ursula Strauss in zwei Programmpunkten in ORF 2 zu sehen. Am Dienstag, dem 17. März, steht im Rahmen von "kreuz und quer" um 23.10 Uhr in ORF 2 "Todsünden - ein Menü in sieben Gängen" auf dem Programm. Darin serviert der Haubenkoch Walter Eselböck neun prominenten Gästen - darunter Ursula Strauss - ein ganz besonderes Menü. Jeder Gang entspricht einer Todsünde - und bietet Anlass, sich darüber auszutauschen, wie vertraut bzw. fremd ihnen Völlerei, Wollust, Zorn, Trägheit, Neid, Hochmut und Geiz sind. Am Samstag, dem 4. April, ist Strauss dann in der ORF-Premiere der bewegenden Filmbiografie "Käthe Kruse" zu sehen (20.15 Uhr, ORF 2) - in aufwendiger Maske als Mutter der Unternehmerin "Käthe Kruse", die zu den faszinierendsten Frauenfiguren des 20. Jahrhunderts zählt.

"Schnell ermittelt - Einsamkeit" ist eine HD-Produktion des ORF, hergestellt von MR-Film.

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