FSG-Katzian/Goach: „Ziel erreicht!"

Wien (OTS/ÖGB) - "Wir haben eine Steuerreform gefordert mit dem Ziel, diejenigen zu entlasten, die den Großteil der Steuerbelastung tragen, und dieses Ziel ist erreicht: die größte Steuerreform seit 40 Jahren, auf die sich die VertreterInnen der Bundesregierung in der Nacht auf heute geeinigt haben, entlastet vor allem die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in diesem Land. Viele Punkte des gemeinsam von Expertinnen und Experten des ÖGB und der AK erarbeiteten Modells werden umgesetzt - der größte Brocken des Gesamtvolumens von fünf Milliarden Euro wird den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zugutekommen: über 90 Prozent der Entlastung fallen auf Menschen, die weniger als 4.500 Euro brutto verdienen. Die geplante Steuergutschrift wird sicherstellen, dass auch PensionistInnen, die keine Lohn- und Einkommenssteuer zahlen, mit bis zu 110 Euro monatlich entlastet werden", so Wolfgang Katzian, Vorsitzender der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) im ÖGB nach der heutigen Sitzung des Fraktionsvorstandes. Das mache die Steigerung der Kaufkraft möglich, wie die FSG sie vehement fordere.

"Der überwiegende Teil der Entlastung wird durch Vermögende, Unternehmen, Einnahmen aus der Steuerbetrugsbekämpfung, sinnvolles Sparen beim Staat und durch die Stärkung der Kaufkraft finanziert. Ein großes Maßnahmenpaket gegen den Steuerbetrug macht 1,9 Milliarden Euro aus. Eine der von uns geforderten Maßnahmen gegen Steuerbetrug wird die Einführung der Registrierkassenpflicht sein, mit der rund 900 Millionen jährlich lukriert werden können", ergänzt der FSG-Fraktionsvorsitzende der Bundesarbeitskammer, Kärntens AK-Präsident Günther Goach.

"Für die österreichischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, für all jene, die für die Kampagne "Lohnsteuer runter!" unterschrieben haben und natürlich für die Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben, die durch ihr Engagement diese Kampagne erst möglich gemacht haben, ist diese Entlastung ein Erfolg, auf den sie stolz sein können", so Katzian und Goach abschließend: "Wir haben gesagt, wir zahlen uns diese Steuerreform nicht selbst und dieses Ziel ist erreicht, wenn man sich die Maßnahmen zur Gegenfinanzierung anschaut. Die FSG wird sich natürlich auch in Zukunft vehement für mehr Verteilungsgerechtigkeit einsetzen!"

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