APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der österreichischen Politikerinnen und Politiker – Schelling, Schützenhöfer und Mitterlehner aktuell vorne

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf http://www.ots.at/politikerranking kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 06.03. bis 12.03.2015 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte.

Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete in der vergangenen Woche erneut Finanzminister Hans-Jörg Schelling (ÖVP). Auch diese Woche war von der Abwicklung der Heta geprägt. Sehr zum Unmut der Bundesländer, die mittels der Hypo Landesbanken Haftungen in Höhe von insgesamt 1,2 Milliarden Euro an der Heta halten, wiederholte Schelling seine Aussage, der Staat werde kein weiteres Steuergeld für die Heta zuschießen. Den Vorwurf der Landesvertreter, Schelling habe verabsäumt sie rechtzeitig über seine Vorgehensweise zu informieren, wischte Schelling mit dem Hinweis auf die Gläubiger-Gleichbehandlung beiseite. Der niederösterreichische Finanzlandesrat Wolfgang Sobotka (ÖVP) sorgte daraufhin mit einer Drohung gegen seinen Parteikollegen Schelling ("Bei Philippi sehen wir uns wieder") für medialen Spott. Die Haftungen des Landes Niederösterreich an der Heta belaufen sich auf geschätzte 400 Millionen Euro. "Jeder muss für seine Verantwortung aufkommen", wurde der Finanzminister zitiert. Besonders das Bundesland Kärnten mit seinen Landeshaftungen ist von der Heta-Abwicklung betroffen. In einem von der Landesregierung eingerichteten "Koordinationsteam" unter Leitung von Finanzlandesreferentin Gabriele Schaunig (SPÖ) werden verschiedene finanzielle Szenarien bis hin zur Insolvenz des Landes durchgerechnet.

Als Neueinsteiger der Woche positionierte sich der steirische Vize-Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer (ÖVP) auf Platz 2. Schützenhöfer gab vergangene Woche bekannt, wieder als Spitzenkandidat der steirischen ÖVP bei den Landtagswahlen anzutreten. Parteiintern war eine Kandidatur Schützenhöfers bereits erwartet worden. Seine Entscheidung habe er "im Interesse des Landes" getroffen, um die "österreichweit einzigartige" Reformpartnerschaft mit SPÖ-Chef Franz Voves weiterzuführen, sagte Schützenhöfer. Dass er mit seinem konzilianten Kurs die Führungsposition der SPÖ nicht gefährden wird, weiß Schützenhöfer: "Voves ist vorne - eh klar." Weiters plädierte er für einen frühen Wahltermin noch vor dem Sommer. Diesen Wunsch, den auch Landeshauptmann Voves teilt, setzten die beiden Reformpartnern am Montag in die Tat um: Als Termin für die steirische Landtagswahl wurde der 31. Mai fixiert. An diesem Tag wählt auch das Burgenland seine neue Landesregierung.

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