Heta - Christian Ragger: Heta-Krise gefährdet auch Kärntner Gemeinden

Kommunen brauchen Kredite zur Deckung ihrer Beiträge für Spitäler

Klagenfurt (OTS) - "Es schaut leider so aus, als ob Finanzminister Schelling und die FMA nicht alle Konsequenzen der Abwicklung der Hypo-Abbaugesellschaft bedacht haben. In Kärnten geht es nicht nur um die Handlungsfähigkeit der Landesregierung, sondern auch um jene der Gemeinden", erklärt der Obmann der Kärntner Freiheitlichen LR Mag. Christian Ragger. Für die Kärntner Kommunen sei der Zugang zum Kapitalmarkt eine existenzielle Frage. Die Betriebsgesellschaft der Krankenhäuser Kabeg benötige zur Finanzierung ihres 30-Prozent-Anteiles am Abgang der Kärntner Spitäler rund 65 Millionen Euro. Ansonsten müsste die Kabeg diese Summe direkt bei den Gemeinden einfordern, was für diese eine enorme Belastung darstellen würde.

Aus der Sicht Ragges wäre es sinnvoll gewesen, all diese Auswirkungen im Vorhinein abzusprechen und zu lösen. Er fordert in diesem Zusammenhang einmal mehr die Einbindung von internationalen Finanzexperten auf Landes- und Bundesebene.

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