Sportminister präsentiert Projekt "Strategie 2018 für den österreichischen Spitzensport“

Klug: Kräfte bündeln, Synergien nutzen, Strukturen verbessern

Wien (OTS) - Sportminister Gerald Klug hat heute gemeinsam mit dem Präsidenten der Österreichischen Bundes-Sportorganisation Herbert Kocher und Projektkoordinator Professor Wolfgang Mayrhofer das Projekt "Strategie 2018 für den österreichischen Spitzensport" präsentiert. Das Projekt "Strategie 2018" soll die Strukturen im Leistungs- und Spitzensport verbessern. Bereits jetzt unterstützt das Sportministerium mit den Projekten Team Rot-Weiß-Rot und Rio österreichische Athletinnen und Athleten bei ihrer Vorbereitung auf Sport-Großereignisse.

"Es gilt jetzt bereits über Rio hinaus zu denken und die Weichen für nachhaltige Entwicklung im Spitzensport zu stellen. Mit dem Projekt ‚Strategie 2018‘ wollen wir das Umfeld unserer Spitzensportlerinnen und -sportler verbessern", sagt Sportminister Gerald Klug, der Vertreterinnen und Vertreter von Bundes-Sportorganisation (BSO), Sportverbänden, Ländern und wissenschaftlichen Einrichtungen zur Teilnahme eingeladen hat.

Seit November 2014 erarbeiten vier Arbeitsgruppen konkrete Projektvorschläge in den zentralen Handlungsfeldern Nachwuchsleistungssport, Berufsfeld Sport, wissenschaftliche Betreuung und Spitzensport-Infrastruktur. Erste Maßnahmen sollen ab Ende 2015 umgesetzt werden. Dahinterliegende strategische Überlegungen und weitere Entwicklungsschritte werden ausgearbeitet und zusammengefasst.

Erste Projektideen betreffen Konzepte zur Talentfindung und -entwicklung im Nachwuchs, Unterstützung von jungen und talentierten Trainerinnen und Trainern, Überarbeitung der Förderkriterien für Spitzensport-Infrastruktur sowie Vernetzungsprojekte in der Wissenschaft. Die Zwischenergebnisse werden im Juni gemeinsam von Sportministerium und BSO den Bundes-Fachverbänden vorgestellt.

Sportminister Klug: "Ich möchte den Hebel dort ansetzen, wo es den dringendsten Handlungsbedarf gibt und gleichzeitig das größte Potential für nachhaltige Entwicklung besteht." Mit dem Projekt "Strategie 2018" werden diesbezüglich neue Wege beschritten: "Für mich stehen die konkreten Maßnahmen im Vordergrund. Kurzfristig umsetzen, langfristig wirken - das ist die Devise."

In dieselbe Kerbe schlägt auch BSO-Präsident Herbert Kocher: "Die Weiterentwicklung des organisierten Sports ist mir ein wichtiges Anliegen. Bei der ‚Strategie 2018‘ sprechen wir von einem praxis- und umsetzungsorientierten Prozess, in den alle Player im Sport eingebunden sind."

Universitätsprofessor Wolfgang Mayrhofer hebt als Projektleiter die Neuartigkeit des gewählten Ansatzes hervor: "Hinter diesem Projekt sehe ich den Mut zu einem neuen, auch in der Strategieforschung bekannten Ansatz. An die Stelle zentral vorgegebener strategischer Ziele, die sich nach unten in Maßnahmen übersetzen sollen - und es bleibt dann in der Regel beim Sollen - tritt ‚Strategizing‘. Punktuelle, sinnvolle Einzelmaßnahmen, getragen von kompetenten Menschen aus der Praxis, verdichten sich über die Zeit zu einem relativ stimmigen Ganzen. Der Sport profitiert doppelt: durch die Ergebnisse der konkreten Projekte und durch eine breit getragene, strategische Sicht auf die Sportlandschaft."

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Zusammenarbeit zwischen den wichtigsten Institutionen im Sport. Bei dem Projekt "Strategie 2018" arbeiten Bund, Länder, organisierter Sport und wissenschaftliche Einrichtung gemeinsam an der Verbesserung der Strukturen im österreichischen Spitzensport. "Ich bin überzeugt, dass wir Synergien zwischen den Stakeholdern im Sport und Angebote bestehender Institutionen besser nützen können. Diese Bündelung der Kräfte und dieses konstruktive Miteinander braucht es, um unsere jetzigen und zukünftigen Top-Athletinnen und Athleten bestmöglich in ihrer Entwicklung zu unterstützen", so Sportminister Klug.

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