Darabos zu Steuerreform: Mehr Geld zum Leben für 6,7 Millionen ÖsterreicherInnen

"Wir haben als Sozialdemokratische Partei lange und hart für diese Reform gekämpft"

Wien (OTS/SK) - Zufrieden zeigt sich SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos über die in der Nacht von Donnerstag auf Freitag erzielte Einigung zur Steuerreform. "Wir haben als Sozialdemokratische Partei lange und hart für diese Reform gekämpft. Wieder einmal zeigt sich, dass sich Beharrlichkeit lohnt. Für 6,7 Millionen Österreicherinnen und Österreicher bedeutet diese Steuerreform, künftig mehr Geld zum Leben zu haben. Und für die gesamte Republik, dass der erfolgreiche Weg unter Bundeskanzler Werner Faymann fortgesetzt wird. Diese Steuerreform bringt mehr Kaufkraft, mehr Wachstum, mehr Jobs", betont Darabos am Freitag im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst. ****

Besonders wichtig aus Sicht der SPÖ: Über 2,3 Milliarden Euro der insgesamt fünf Milliarden Euro an Entlastungsvolumen kommen aus gerechten, vermögensbezogenen Einnahmen und dem Kampf gegen Steuerbetrug. "Wir haben von Anfang an klar gemacht, dass es mit uns keine Steuerreform geben wird, die sich die Menschen selbst zahlen müssen - und auch in diesem Bereich haben wir Wort gehalten." Dass auch NiedrigverdienerInnen und PensionistInnen von der Steuerreform profitieren, sei ebenfalls das Verdienst der SPÖ und besonders erfreulich. "Über 90 Prozent dieses Volumens fließen in die Gehaltsstufen unter 4.500 Euro brutto im Monat. Acht Prozent gehen an jene 2,5 Millionen Menschen, die weniger als 11.000 Euro zahlen."

In diesem Zusammenhang bekräftigt Darabos, wie wichtig die Kampagnen von ÖGB und Pensionistenverband gewesen seien: "Die fast eine Million Unterschriften waren mit Sicherheit ein wichtiger Rückenwind in den Verhandlungen." Und: Während andere EU-Staaten mit "altbackenen und gescheiterten neoliberalen Konzepten" wie Sozialabbau und Privatisierungen auf die Krise reagieren, setze Österreich auf einen investiven Umgang mit der Krise. "Das hat sich bewährt und kommt nicht von ungefähr: Wir wissen, wie wichtig 'aktives Krisenmanagement' ist", macht Darabos klar. (Schluss) mo/bj

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0001