Grüne Josefstadt/Spritzendorfer: Mickel soll ihre Arbeit machen!

Wien (OTS) - Höchst irritiert zeigt sich Alexander Spritzendorfer, Stv. Bezirksvorsteher der Josefstadt über die medial geäußerte Kritik am Neubau des ehemaligen Rechenzentrums der Stadt Wien Ecke Stadiongasse/Auerspergstraße. "Dass Frau Mickel gerade jetzt beginnt, gegen das Projekt zu polemisieren ist reine Wahlkampfmasche und Ablenkung davon, dass es an der Bezirksvorsteherin wäre, endlich einen Termin für die BürgerInnenversammlung vorzulegen." Schließlich wurde am 12. Jänner 2015 im Beisein von Frau Mickel eine Sitzung des Bauausschusses abgehalten, bei dem Architekten und eine Vertreterin der Wien-Holding das Projekt ausführlich vorgestellt haben. Dort wurde vereinbart, dass gemeinsam mit der Bezirksvorstehung ein Termin für die BürgerInnenversammlung festlegen wird. "Wann wäre das jetzt, Frau Mickel?", fragt Spritzendorfer. "Frau Mickel sollte ihre Arbeit machen, bevor sie versucht, sie anderen, wie etwa Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou aufzubrummen."

Bereits am 1. Februar 2014 hat Planungsstadträtin und Vizebürgermeisterin Vassilakou eine Garantie für den Erhalt des Blicks auf den Stephansdom durch die Josefstädterstraße abgegeben. "Es wird keine Planung über meinen Tisch gehen, die diese historisch gewachsene Sichtachse beeinträchtigt", so Vassilakou damals. Unbeeindruckt von diesen deutlichen Aussagen lud Mickel für den 9. April zu einer Pressekonferenz, in der sie erneut die Ängste schürte, der Steffl-Blick würde verbaut werden. "Offensichtlich hat Mickel keine anderen Themen, daher wird jetzt die Causa Steffl-Blick künstlich reanimiert." so Spritzendorfer kritisch. Dabei gibt es viele drängende Themen im Bezirk: die dringend notwendigen Sanierungen an Schulen, die Schaffung eines Bildungscampus Josefstadt im Palais Strozzi mit dem IHS oder die zahlreichen bis dato nicht umgesetzten Maßnahmen der Verkehrsorganisation, wie die Begegnungszone Lange Gasse.

Abschließend möchte ich Frau Mickel an ihre eigenen Worte vom 9. April 2014 erinnert: "Erfreut zeigte sich die Bezirksvorsteherin des 8. Bezirks, Veronika Mickel-Göttfert, am Mittwoch, über das Zugeständnis von Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou, dass die Sichtachse auf den Stephansdom erhalten bleiben solle." (Originalzitat Veronika Mickel/ÖVP OTS 9.4.2014).

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