Heta - LR Gerhard Köfer: "Kärnten braucht keine Troika und darf nicht besachwaltet werden!"

Kampf für die Interessen Kärntens in Wien erfordert die Zusammenarbeit und Kooperation aller Regierungsparteien im Land

Klagenfurt (OTS) - Auf tiefste Ablehnung stoßen bei Landesrat Gerhard Köfer beabsichtigte Vorhaben des Finanzministers Schelling in Richtung einer möglichen Besachwaltung des Bundeslandes Kärnten: "Ich habe heute aus dem Parlament Informationen über diesbezügliche Absichten des Finanzministers erhalten und fordere ihn auf, von allen Sachwalterschafts-Ansinnen mit sofortiger Wirkung Abstand zu nehmen. Kärnten ist nicht Griechenland. Was unser Bundesland zu diesem schwierigen Zeitpunkt braucht, sind gemeinsame politische Kraftanstrengungen und keinesfalls eine Entziehung von jeglichen politischen Selbstbestimmungsrechten. Schellings Bemerkungen in Wien über die "intellektuelle Unfähigkeit Kärntens diese Causa zu verhandeln", zeigt von einer ungeheuerlichen Arroganz des Bundes gegenüber dem Kärntner Verhandlungsteam. Er traut uns nicht zu, die Interessen Kärntens kompetent zu vertreten und überlegt ganz offensichtlich Leute seines Vertrauens nach Kärnten zu senden, um so die Kontrolle selbst in die Hand zu bekommen."

Köfer appelliert in diesem Zusammenhang auch an das Selbstwertgefühl der Kärntnerinnen und Kärntner und der Landespolitik: "Ich trete massiv dafür ein, dass Kärntens Finanzreferentin LHStv. Schaunig in dieser prekären Situation unterstützt wird. Der Kampf für die Interessen Kärntens in Wien erfordert die Zusammenarbeit und Kooperation aller Kärntner Regierungsparteien. Dieser Verantwortung sind wir uns zu jeder Zeit bewusst."

Er, Köfer, stellt sich rund um das Heta-Desaster auch schützend vor die Kärntner Bevölkerung: "Ich werde es nicht zulassen, dass Panikhandlungen gesetzt werden, die die Zukunftsfähigkeit unseres gesamten Bundeslandes einer Gefahr aussetzen. Jetzt geht es darum, Allianzen für unser Bundesland zu schmieden und mit einer noch nie dagewesenen Geschlossenheit für Kärnten einzutreten. Kärnten ist ein tolles Land mit tollen Menschen. Wir lassen uns das Land nicht kaputt reden und kaputt machen, schon gar nicht von Finanzminister Schelling."

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