Schluss mit schlapp: Wildkräuter geben Kraft

"die umweltberatung" informiert in der Broschüre „Wilde Sachen zum Selbermachen“ über das Sammeln und die Wirkung von Kräutern – inklusive Rezepte!

Wien (OTS) - Was für ein Genuss: Die Erntezeit im Wald und auf der Wiese hat begonnen. Bärlauchblätter schmecken pur, als Spätzle oder im Spinat, sie fördern die Durchblutung, desinfizieren und entgiften. Junge Breitwegerichblätter geben dem Salat ein feines Aroma und enthalten viel Vitamin C. In der Broschüre "Wilde Sachen zum Selbermachen" hilft "die umweltberatung" mit einem Wildpflanzenposter und vielen Rezepten beim Sammeln, Kochen und Haltbarmachen von Wildkräutern und Wildfrüchten.

Mit frisch gepflückten Wildkräutern lässt sich im Frühling die Zeit bis zur ersten Kräuterernte im Garten gut überbrücken. "Frische Wildkräuter holen den Stoffwechsel aus dem Winterschlaf und liefern Vitamine und Aroma aus der Region", erklärt Mag.a Michaela Knieli, Ernährungsexpertin von "die umweltberatung".

Genuss pur oder gemischt

Gerade in den ersten Frühlingswochen sind die Wildpflanzen noch besonders zart und fein im Geschmack. In vielen Gerichten können Spinat oder Petersilie durch Giersch, Bärlauch, Brennnessel oder Vogelmiere ersetzt werden. Wer milderen Geschmack bevorzugt, mischt die intensiv schmeckenden Wildkräuter unter den weniger aromatischen Spinat.

Gaumenfreuden auf Nummer Sicher

Wichtig beim Sammeln: nur Bekanntes pflücken! Bärlauch erkennt man an der matten Blattunterseite, der erhabenen Mittelrippe und am typischen Geruch. Doch Vorsicht beim Sammeln - die Hände nehmen nach kurzer Zeit den Bärlauchgeruch an und täuschen den Geruchssinn, wenn sich andere Pflanzen dazugeschummelt haben. Wer nicht sicher ist, nimmt besser jemand Erfahrenen zum Sammeln mit oder wartet auf die allseits bekannten Brennnesseln. Sie wachsen bald auf jeder G´stettn. Brennnesseln werden mit Gummihandschuhen geerntet, in heißem Wasser blanchiert brennen sie nicht mehr.

Rezept aus der Broschüre "Wilde Sachen zum Selbermachen"

Bärlauchspätzle mit Bärlauch-Schafkäsesauce

Zutaten für die Spätzle

o 400 g Weizenvollmehl
o 3 Eier
o 300 ml Wasser
o 1 Prise Salz
o 160 g Bärlauch

Zutaten für die Schafkäsesoße

o 400 g milder Schafkäse
o 1/2 l Gemüsebrühe
o 1 EL Sauerrahm
o 350 g Bärlauch
o Salz, Pfeffer
o etwas Parmesan

Zubereitung

Weizenvollmehl, Eier, Wasser und Salz vermengen. Bärlauch waschen, fein hacken und unter den Teig mischen. Mit Hilfe eines Nockerlsiebes portionsweise in kochendes, leicht gesalzenes Wasser geben und bei wenig Hitze ca. 5 Minuten leicht wallend kochen und dann abseihen. Für die Soße Schafkäse kleinwürfelig schneiden und mit Gemüsebrühe sämig einkochen lassen. Bärlauch waschen, fein hacken, der Soße beigeben und einige Minuten leicht köcheln lassen. Sauerrahm einrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Spätzle auf der Soße anrichten und mit etwas frischem Bärlauch und geriebenem Parmesan garnieren.

Weitere Informationen

Die Broschüre "Wilde Sachen zum Selbermachen" inklusive Wildpflanzenposter umfasst 56 Seiten im A5-Format. Sie ist um Euro 4,50 plus Euro 2,70 Versandkosten bei "die umweltberatung" erhältlich. Information und Bestellung bei "die umweltberatung", Tel. 01 803 32 32.

Das Infoblatt "Vitamine aus Wildpflanzen und Keimlingen" gibt Tipps zum Selberziehen von Keimlingen und zum Sammeln und Verarbeiten von Wildpflanzen. Kostenloser Download auf www.umweltberatung.at. Viele Rezepte mit Wildkräutern und Wildgemüse auf www.umweltberatung.at/rezepte.

"die umweltberatung" Wien ist eine Einrichtung der VHS Wien, basisfinanziert von der Wiener Umweltschutzabteilung - MA 22.

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