Schülerunion: Mit Schulautonomie Interessen der Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt stellen

Heute im Rahmen der Kampagne "Planlos" Podiumsdiskussion zu Thema Schulautonomie in St. Pölten - Am Montag Podiumsdiskussion zu Lernmotivation in Salzburg

St. Pölten (OTS) - Heute, Donnerstag, fand in St. Pölten eine weitere Podiumsdiskussion im Zuge der Kampagne "Planlos" statt. Die Podiumsdiskussion drehte sich um das Thema Schulautonomie. Am Podium waren Sprecher der Wirtschaft, der Schülerschaft, der Lehrerschaft und der Erwachsenenbildung vertreten. Das Ergebnis der Diskussion hat klar gezeigt, dass Schulautonomie deutliche Verbesserungen für unser Schulsystem bringt. Die nächste Podiumsdiskussion im Rahmen der Kampagne "Planlos" findet am 16. März zum Thema "Lernmotivation" in Salzburg statt.

"Es freut mich, dass sowohl Vertreterinnen und Vertreter der Schulpartner, als auch anderer gesellschaftlicher Bereiche, die klaren Vorteile von mehr Schulautonomie erkennen. Ich hoffe, dass auch die Politik zu dieser Einsicht kommt, und entsprechende Handlungen setzt", so Felix Ofner, Landesobmann der Schülerunion Niederösterreich.

Vor allem auch die Effizienzsteigerung des Bildungssystems steht im Mittelpunkt der Forderung nach mehr Schulautonomie. Darum fordert die Schülerunion eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Vereinen und Schulen.

"Damit jede Schule die Möglichkeit bekommt, Schwerpunkte zu setzen, fordern wir eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Schulstandorten und Vereinen. Dadurch könnte man das System außerdem auch finanziell entlasten und das Geld dorthin bringen, wo es am dringendsten benötigt wird: In den Klassen", so Bundesobmann Felix Wagner.

"Trotzdem muss es eine zentrale Kontrollinstanz geben, die garantiert, dass kein Schulstandort zu Lasten der Schülerinnen und Schüler benachteiligt wird. So muss beispielsweise darauf geachtet werden, dass auch Schulen in der Peripherie zu jeder Zeit genügend Lehrerinnen und Lehrer zur Verfügung haben", so Wagner weiter.

"Im Fokus des Bildungssystems müssen die Interessen der Schülerinnen und Schüler stehen. Die Institution, die am nächsten an den Schülerinnen und Schülern ist, ist die Schule. Darum ist es nur logisch, dass die Schulen mehr Autonomie bekommen müssen", so Wagner und Ofner abschließend.

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