Haider: Regierungsparteien beharren auf sinnloser Schaumweinsteuer

300 verlorene Arbeitsplätze und 25% Absatzrückgang bringen SPÖ und ÖVP nicht zur Vernunft

Wien (OTS) - "Das widerspricht jeglicher Vernunft", kommentiert der freiheitliche Nationalrat Mag. Roman Haider die heute in der Sitzung des Finanzausschusses im Parlament mit den Stimmen von SPÖ und ÖVP erfolgte Vertagung seines Antrages auf ersatzlose Streichung der umstrittenen Schaumweinsteuer. Haider verweist in diesem Zusammenhang auf die kürzlich von der österreichischen Sektwirtschaft veröffentlichten negativen Auswirkungen dieser im März 2014 neu eingeführten Steuer.

"Nicht nur, dass Sekt teurer wurde, wird durch diese Steuer bei weitem nicht so viel eingenommen, wie erwartet. Anstatt 36 Mio. Euro waren es im Vorjahr nur 7,2 Millionen Einnahmen für den Fiskus", zeigt Haider auf. Wenn man die durch den 25%igen Umsatzrückgang verloren gegangenen rd. 300 Arbeitsplätze und den Einhebungsaufwand gegenrechne, dann bleibe aus dieser Steuer für den Staat nichts mehr übrig, wundert sich Haider über die Sturheit von SPÖ und ÖVP, an dieser Steuer festzuhalten. "Und zu allem Überfluss gilt diese Sinnlossteuer nur für österreichischen Sekt! Italienischer Prosecco oder Frizzante sind davon nicht betroffen, was dazu geführt hat, dass in diesem Bereich erstmals seit mehreren Jahren im Vorjahr wieder Umsatzzuwächse erreicht wurden. Und das Ganze zu Lasten der heimischen Sekterzeugung, die im zweiten Halbjahr 2014 einen 25%igen Rückgang erleben musste!" zeigt sich Haider empört.

Die Schaumweinsteuer bringe durch den Verlust an Lohnsteuer und Kosten für Arbeitslosigkeit also tatsächlich nur geringe bis keine Einnahmen für das Budget, fasst Haider zusammen. Sie verursache im Gegenzug aber massive Schäden für Wirtschaft und Beschäftigung.

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