CdFI begrüßt Forderung nach EU-Aktionsplan gegen Hetze

Entschlossener Kampf gegen islamistischen Antisemitismus dringend geboten

Wien (OTS/CdFI) - Der Club der Freunde Israels (CdFI) begrüßt die Forderung von Heinz K. Becker, Sicherheitssprecher der ÖVP im EU-Parlament, nach einem EU-Aktionsplan gegen Antisemitismus und zur Verschärfung des EU-Anti-Hetzparagrafen. "Ein entschlossener Kampf gegen antisemitische Hetze islamistischer Gruppen ist dringend geboten", so Daniel Kapp, Sprecher des CdFI. "Für Juden in Europa wird es aufgrund von Anfeindungen und Übergriffen im Alltag wieder zunehmend schwieriger. Viele Schulen und Einrichtungen stehen unter Polizeischutz. Dem aktuell wieder zunehmendem Antisemitismus islamistischer Prägung wird mit strengeren Gesetzen entschieden entgegen zu treten sein." Auch die Forderung nach einem grenzüberschreitenden Vorgehen gegen Antisemitismus begrüßt Kapp:
"Oft stehen größere, europaweit agierende Organisationen und Vereine hinter antisemitischen Vorfällen, denen mit einem internationalen Vorgehen rascher und effizienter begegnet werden kann."

Auf Unverständnis stößt bei Daniel Kapp die Haltung der europäischen Sozialisten und Sozialdemokraten, die eine Resolution des Europäischen Parlaments gegen Antisemitismus verhindert haben. "Wir dürfen nicht länger die Augen verschließen und müssen aktiv gegen islamistischen Antisemitismus vorgehen. Die Sozialisten dürfen das nicht länger mit fadenscheinigen Argumenten blockieren, sondern müssen den Ernst der Lage und die Notwendigkeit des Handelns erkennen."

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