„Bewusst gesund“ am 14. März: Keine Einigung bei Ärztearbeitszeit

Außerdem: So schützt man sich vor Darmkrebs und Tipps bei Eisenmangel

Wien (OTS) - Ricarda Reinisch präsentiert das in HD produzierte ORF-Gesundheitsmagazin "Bewusst gesund" am Samstag, dem 14. März 2015, um 17.05 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:

Andauernder Streit - keine Einigung bei Ärztearbeitszeit

Seit 1. Jänner 2015 gilt das neue Ärztedienstrecht. Die neue Regelung zur Verkürzung der Arbeitszeiten der Spitalsärzte - sie wird von bis zu 72 auf maximal 48 Stunden bis 2021 gekürzt - sorgt nach wie vor für Aufregung und Streit. Das Gesetz setzt eine EU-Richtlinie aus dem Jahr 2003 um. Diese wurde erst vergangenen Herbst im Nationalrat beschlossen, weil Österreich sonst Millionen Euro Strafe an die EU zahlen müsste. Österreich hat im westeuropäischen Vergleich niedrige Ärztegehälter. Die allerdings bisher akzeptiert wurden, da die Ärzte mit Nachtdiensten um ein Drittel mehr verdienten. In einigen Bundesländern wie Niederösterreich oder Steiermark wurden bereits Lösungen gefunden: Die Ärzte bekommen höhere Grundgehälter und weniger Geld für Nachtdienste. Dafür sollen mehr Ärzte angestellt werden. In Wien will man sogar Ärzte einsparen - dagegen haben sich vergangenen Sonntag fast 90 Prozent der Ärzte in einer Abstimmung ausgesprochen. Der Streit bringt Organisationsmängel im österreichischen Gesundheitswesen ans Tageslicht. "Bewusst gesund" hat sich in einem der größten Spitäler Europas, im Wiener AKH, die Situation angesehen. Ein Beitrag von Sylvia Unterdorfer.

Computerspiele - mit Tablett und Co. wieder fit werden

In vielen Bereichen der Medizin werden Computer, Tablets und Co. immer stärker genutzt. Seit kurzem auch in der Physiotherapie. Spiele am Laptop sind vielfältig und reichen von Übungen, die speziell für Bewegungseinheiten mit dem Computer entwickelt werden, bis hin zu kleinen Tricks, mit denen die Koordinationsfähigkeit wirkungsvoll trainiert werden kann. Die Wirkungsweise der "Gamed Based Physiotherapie" wird in der Fachhochschule Joanneum in Graz auch wissenschaftlich untersucht. Dass diese modernen Hilfsmittel nicht nur für jüngere Patienten geeignet sind, zeigt das Beispiel eines über 70-jährigen Ehepaares, das "Bewusst gesund" die neue Trainingsmethode gezeigt hat. Ein Beitrag von Christian Kugler.

Vererbtes Risiko - so schützt man sich vor Darmkrebs

Mehr als 40 Prozent aller Diagnosen von Dick- und Enddarmkrebs werden erst gestellt, wenn der Tumor die Organgrenzen bereits durchbrochen hat. Frauen und Männer sollten sich ab dem 50. Lebensjahr alle sieben bis zehn Jahre einer Darmspiegelung unterziehen. Darmspiegelungen gehören in Österreich zur Gesundenuntersuchung und sind somit kostenlos. Besteht eine erbliche Vorbelastung, sollte man schon vor dem 50. Lebensjahr abklären, ob man etwa genetisch bedingt auch an Darmkrebs erkranken könnte. So wie Christine Draxler, die wie ihre Mutter, ihr Bruder und ihre Tante ebenfalls an Darmkrebs erkrankt ist und dank rechtzeitiger Diagnose und Therapie wieder voll im Leben steht. Ein Beitrag von Steffi Hawlik.

"Bewusst gesund"-Tipp: Eisenmangel

Müde, schlapp und unkonzentriert. Manchmal wird einem sogar schwindlig, die Gesichtsfarbe ist blass. In vielen Fällen ist die Ursache für diese Probleme eine Eisenmangelanämie oder Blutarmut. In Österreich leidet jede fünfte Frau daran. Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn spricht über Diagnose und Therapie.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.

Das gesamte TV-Angebot des ORF - ORF eins, ORF 2, ORF III sowie ORF SPORT + - ist auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRF0002