NEOS: Steuerreform ist Angriff auf Rückgrat der österreichischen Wirtschaft

NEOS-Wirtschaftssprecher Sepp Schellhorn: "Erhöhung der Kapitalertragsteuer ist ein Schlag ins Gesicht für alle Unternehmerinnen und Unternehmer"

Wien (OTS) - Die geplante Erhöhung der Kapitalertragsteuer auf Dividenden von 25 auf 30 Prozent würde vor allem Familienunternehmen teuer zu stehen kommen. NEOS-Wirtschaftssprecher Sepp Schellhorn warnt vor einem neuerlichen Belastungspaket.

"Damit beweist die ÖVP einmal mehr, dass sie ihre Kompetenz in Wirtschaftspolitik längst verloren hat. Das ist ein Schlag ins Gesicht für alle Unternehmerinnen und Unternehmer in diesem Land!". Für Schellhorn steht somit fest, dass die Steuerreform der Regierung wieder einmal auf Kosten des Mittelstands finanziert werden soll. "Es geht hier nicht um Aktienspekulanten, sondern um eigenverantwortlich geführte Unternehmen, die täglich die Wirtschaft am Leben erhalten".

Die geplante Erhöhung der Kapitalertragsteuer würde nämlich alle GmbHs treffen und somit einen Großteil der Gewerbetreibenden und eine Vielzahl von Familienunternehmen. Dabei sind gerade mit einem Anteil von 80% Familienbetriebe von zentraler Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Österreich. 7 von 10 Arbeitnehmer_innen sind in einem Familienunternehmen beschäftigt. "Das ist nichts anderes als ein Angriff auf die Eigenverantwortung und den Leistungswillen der Bevölkerung!", zeigt sich Schellhorn entrüstet.

SPÖ und ÖVP können die KeSt-Erhöhung allerdings nicht ohne Stimmen der Opposition beschließen. Es braucht eine Verfassungsmehrheit von zwei Drittel im Parlament. Das Buhlen um die Stimmen von FPÖ und GRÜNEN hat erst begonnen. Derzeit geben sich beide Fraktionen noch kämpferisch. "Wenn man den Aussagen von GRÜNEN-Chefin Glawischnig genau zuhört, fürchte ich, dass es hier zu einem billigen Umfaller kommen könnte", zeigt sich Schellhorn höchst besorgt.

"Wir von NEOS haben im Gegensatz zur Regierung ein Steuerreformkonzept vorgelegt, das durch Strukturreformen eine Entlastung von 8,4 Mrd. Euro bringen würde und Wachstum schafft. ÖVP und SPÖ täten gut daran, einen Blick darauf zu werfen, sonst wird Österreich bald von einem "Mini-" zu einem "Mega-Griechenland", warnt Schellhorn.

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