Tierfreunde werden Verlierer der Steuerreform sein

Groß angelegte Initiative der Hunde- und Katzenhalter will Mwst-Verdoppelung verhindern

Wien (OTS) - Wer zahlt für die 5 Mrd. Euro, die bei der Steuerreform eingespart werden sollen? Tierhalter unter anderem, weil sie mit der Verdoppelung der Mwst auf Tiernahrung leicht zu belangen sind und ihre geliebten Tiere nicht weggeben werden. Nach den massiven Erhöhungen der umstrittenen Hundesteuer in den letzten Jahren, wird das die nächste bittere Pille für Tierhalter. Hunde- und Katzenhalter sollen zusätzlich 60 Millionen Euro jährlich zahlen. Für die Regierung ist es eine Goldgrube. Endlich bekommt sie auch die Halter von 1.5 Mio. Katzen zu greifen. Eine verdeckte "KATZENSTEUER" also und eine zusätzliche Steuerbelastung für Hundehalter.

Verlierer dieser Steuerverirrung sind alle Tierhalter. Aber die Hauptopfer werden wieder einmal soziale Schwache, Senioren und Familien mit Tieren sein. All jene, bei denen das Geld schon jetzt gerade fürs Überleben reicht. Auf Ihren Schultern soll die Steuerreform finanziert werden, weil die "Expertenkommission" keinen einzigen Grund kennt (Presse 24.02.2015), oder kennen will, warum der derzeitige Steuersatz bei 10% liegt.

Die Tierfreunde Österreich werden die "Experten" aufklären: A) Hunde-und Katzenhalter tragen bereits jetzt jährlich ein Plus von über 200 Millionen Euro in die Staatskassen mit Mwst auf Futter und Zubehör und tausenden Arbeitsplätzen! B) Tierhalter leben gesünder, reduzieren die gesamtwirtschaftlichen Gesundheitskosten und sparen dem Staat so viel Geld! C) Hunde erbringen wertvolle, ökonomische Leistungen für die Gesellschaft (Polizeihunde, Rettungshunde, Therapiehunde etc.). D) Der positive Effekt von Tieren auf Kinder, Familien und Senioren sowie am Arbeitsplatz ist wissenschaftlich vielfach belegt. Genügend Gründe für jeden Staat, Tierhaltung zu fördern. Wieso wird Tierhaltung in Österreich dann mit immer mehr und höheren Steuern bestraft?

Dass SPÖ-Klubchef Andreas Schieder im Rahmen der Steuerreform den derzeit geltenden Mehrwertsteuersatz auf Tiernahrung als "Skurrilität" bezeichnet, lässt bei Tierfreunden die Alarmglocken leuten! Sie sind sich sicher, dass am Stichtag zur Steuerreform die Verdoppelung bekannt gegeben wird, um anderweitige Steuerlöcher zu stopfen. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH, Österreichs Club für Tierhalter, macht aus diesem Grund im Vorfeld gegen die angekündigte Verdoppelung der Tiernahrungs-Mwst mobil. Mit einer groß angelegten Initiative will man die Verdoppelung verhindern und damit den willkürlichen Steuerbelastungen von Tierhaltern einen Riegel vorschieben.

Tierhalter haben die "Schnauze" voll von diesen willkürlichen Steuerbelastungen auf Kosten ihrer Tierliebe. Sie befürchten zudem Preissteigerungen und Qualitätsverlust bei Tiernahrung und wollen sich nicht zu "Melkkühen" für Steuerreformen machen lassen.

Die TIEFREUNDE ÖSTERREICH rechnen mit über 100.000 Unterstützern für die Initiative. Diese können die Petition online unterschreiben:
www.nein-zur-tierfuttersteuer.at

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Erich Goschler
Tel. 0680/5012337
Mail: erich.goschler@tierfreunde.org

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