VCÖ-Mobilitätspreis Wien sucht innovative Projekte für umweltfreundliche Mobilität

Gesellschaftstrends beschleunigen Mobilitätswandel in Wien

Wien (OTS) - Die Wienerinnen und Wiener sind im Österreich-Vergleich am vielfältigsten und umweltfreundlichsten mobil und sind in ihrer Mobilität am wenigsten von Erdöl abhängig. Die Wiener Haushalte haben im Bundesländer-Vergleich die niedrigsten Mobilitätsausgaben. Der VCÖ weist darauf hin, dass gesellschaftliche Entwicklungen, wie Digitalisierung, demografischer Wandel aber auch der Klimawandel, wesentlichen Einfluss auf die zukünftige Mobilität haben. Der VCÖ hat heute gemeinsam mit der Stadt Wien und den ÖBB den Startschuss für den diesjährigen VCÖ-Mobilitätspreis gegeben. Gesucht sind innovative Projekte, die schon heute zeigen, wie eine umweltfreundliche Mobilität der Zukunft aussehen kann.

"Mobilität im Wandel" lautet das Motto des diesjährigen VCÖ-Mobilitätspreis Wien. Gesellschaftliche Trends und Entwicklungen verändern auch die Mobilität. Der starke Bevölkerungszuwachs in Wien und im Umland erhöht den Bedarf an platzsparender Mobilität.

Im Jahr 2025 werden rund 170.000 Wienerinnen und Wiener 75 Jahre oder älter sein, das ist um ein Drittel mehr als heute. Deutlich mehr Menschen werden mit Rollator mobil sein. "Eine barrierefreie und seniorengerechte Verkehrsplanung wird in Zukunft noch wichtiger werden", betont VCÖ-Sprecher Christian Gratzer.

"Mit dem neuen Stadtentwicklungsplan hat die Stadt Wien die Zielsetzungen für eine nachhaltige und umweltfreundliche Mobilität festgelegt. Um diese Ziele zu erreichen sind viele Maßnahmen und viel Kreativität gefordert. Jetzt geht es darum die Umsetzung voranzutreiben und auf eine möglichst breite Basis zu stellen. Jede neue Idee ist willkommen", so Angelika Winkler stellvertretende Abteilungsleiterin Stadtentwicklung Wien.

Der Trend zur Digitalisierung erleichtert die Vernetzung der verschiedenen Mobilitätsformen. Sharing wird als Gesellschaftstrend die Nachfrage nach City-Bikes und Carsharing erhöhen. Der Klimawandel führt zu mehr extremen Wetterereignissen, wie Hitze, Starkregen und Stürme. Die Verkehrsinfrastruktur ist davon massiv betroffen. Und gerade in Städten braucht es im Straßenraum Grünflächen und Bäume, die Schatten spenden und die negativen Folgen von extremer Hitze verringern. Aufgrund der zunehmenden politischen Instabilität in wichtigen Erdöllieferstaaten Österreichs, wird die Verringerung der Erdölabhängigkeit des Verkehrs zu einer vordringlichen Aufgabe.

"Für all diese Herausforderungen gibt es Lösungen. Wir wollen mit dem VCÖ-Mobilitätspreis jene Wiener Projekte und Ideen vor den Vorhang holen, die schon heute zeigen, wie die umweltfreundliche Mobilität und der effiziente Gütertransport der Zukunft aussieht", ruft VCÖ-Sprecher Gratzer zur Teilnahme am VCÖ-Mobilitätspreis Wien auf.

Am VCÖ-Mobilitätspreis Wien können Betriebe und Unternehmen, Schulen, Fachhochschulen und Universitäten, die Bezirke sowie Vereine und Organisationen mit umgesetzten Projekten teilnehmen. Wissenschaft und Studierende können auch Konzepte beim VCÖ-Mobilitätspreis Wien einreichen und Privatpersonen Ideen für eine umweltfreundliche Mobilität. Einreichfrist ist der 30. Juni. Nähere Informationen gibt es beim VCÖ unter (01) 8932697 und im Internet unter www.vcoe.at

Michael Fröhlich, ÖBB Regionalmanager Ostregion: "Rasch, sicher und bequem: Bahnfahrer profitieren von modernen Zügen und kundenfreundlichen Bahnhöfen. Gerade in Ballungsräumen wie dem Großraum Wien ist die umweltfreundliche Schiene der Träger der Mobilität der Zukunft."

Rückfragen & Kontakt:

Rückfragen: VCÖ-Kommunikation, Mag. Christian Gratzer, (01) 8932697, (0699)18932695

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