AK-Treibstoffpreismonitor: Sinkende Preise, aber deutliche Unterschiede

Wer am Vormittag tankt, spart durchschnittlich 2,5 Cent pro Liter

Wien (OTS) - Die von der AK vierteljährlich durchgeführte Treibstoffpreiserhebung an über 1.600 Tankstellen zeigt: Die Preise sind gegenüber dem Vorquartal deutlich gesunken. Die Preisunterschiede sind innerhalb der Bundesländer nach wie vor deutlich. Autobahntankstellen sollten gemieden werden.

Gegenüber Februar des Vorjahres sind die Treibstoffpreise in Österreich mit 12,8 Prozent bei Diesel und 12,5 Prozent bei Eurosuper deutlich gesunken. Am teuersten tankt man nach wie vor in West-Österreich. Im Vergleich zur Steiermark, dem günstigsten Bundesland ist Diesel in Vorarlberg um 6,0 Cent und Eurosuper um 5,9 Cent teurer.

Beträchtlich sind die Preisunterschiede auch innerhalb der Bundesländer. So beträgt die Differenz zwischen dem niedrigsten und höchsten Preis innerhalb eines Bundeslandes 13 Prozent (Diesel im Burgenland) bis 29 Prozent (Diesel in Wien). Wer etwa in Wien bei der günstigsten anstatt der teuersten Tankstelle tankt, kann sich bei einer 50l-Tankfüllung 15 Euro sparen. Auch wenn dies ein Extrembeispiel darstellt, zahlt sich Vergleichen jedenfalls aus. So betragen die Preisunterschiede in den meisten Bezirken Österreichs zwischen einzelnen Tankstellen, sowohl bei Diesel als auch bei Eurosuper 95, mehrere Cent pro Liter. Wer am Vormittag tankt, kann zusätzlich durchschnittlich noch 2,5 Cent pro Liter sparen.

Weiterhin saftig ist der Aufschlag bei Autobahntankstellen: Eurosuper kostet auf Autobahnen im Durchschnitt um 22 Cent mehr als bei Straßentankstellen, Diesel ist um 20 Cent teurer, das entspricht einem Preisaufschlag von 17 bis 18,4 Prozent.

AK Energieexperte Josef Thoman rät daher: "Am besten ist es, bereits vor der Fahrt Tankstopps einzuplanen, wenn möglich am Vormittag zu tanken und Autobahntankstellen zu meiden. So fährt man günstiger." Der Spritpreisrechner hilft, die günstigsten Tankstellen in der Umgebung zu finden. Aber Achtung! All zu große Umwege zahlen sich meist nicht aus.

AK Tipps:
+ Wenn möglich, meiden Sie Autobahntankstellen.
+ Vergleichen Sie die Preise, bevor Sie wegfahren. Im Ausland ist es noch teurer!
+ Die westlichen Bundesländer sind teurer als die östlichen. Aber Vorsicht, in den benachbarten Urlaubsländern zahlen Sie noch mehr als bei uns.
+ Vergleichen Sie die Preise mit dem Spritpreisrechner der E-Control unter www.spritpreisrechner.at. Mit dem Rechner finden Sie schnell die günstigste Tankstelle in Ihrer Nähe oder auf dem Weg in Ihren Urlaubsort.

SERVICE: Die AK Treibstoffpreis-Analyse unter www.arbeiterkammer.at

Rückfragen & Kontakt:

AK Wien Kommunikation
Katharina Nagele
Tel.: (+43-1) 501 65 2678
katharina.nagele@akwien.at
http://wien.arbeiterkammer.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKW0001