Ein weiterer Hund im Burgenland vergiftet

Pfotenhilfe setzt erneut Ergreiferprämie aus

Wien (OTS) - In Österreich wurden seit Weihnachten zahlreiche Hunde vergiftet und einige Tiere haben die böswilligen Tierquälereien nicht überlebt. Die Pfotenhilfe hat in einigen Fällen Ergreiferprämien auf die Tierquäler ausgesetzt, zu einem Täter haben sie bisher jedoch noch nicht führen können. Heute wurde bekannt, dass im Burgenland ein weiterer Hund vergiftet wurde. Offensichtlich wurde das Gift über einen Zaun in den Garten geworfen. Der vierjährige Rüde "Grizzly" wurde von seinen Haltern unverzüglich zum Tierarzt gebracht und konnte gerettet werden. Außerdem wurde laut der Landespolizeidirektion Burgenland ein mit Schrauben gespickter Gummiball gefunden. Die Pfotenhilfe setzt nun erneut eine Prämie aus und erhöht den Betrag auf 1000 Euro.

"Diese grausamen und brutalen Taten müssen endlich ein Ende haben und dürfen nicht unbestraft bleiben", erklärt Sascha Sautner, Sprecher der Pfotenhilfe. Der Verein setzt nun stark auf die Mithilfe der Bevölkerung und bietet 1000 Euro Ergreiferprämie für den entscheidenden Hinweis. "Bitte halten Sie Ihre Augen offen und wenden Sie sich an die Polizei oder an die Pfotenhilfe (info@pfotenhilfe.org), wenn Sie etwas verdächtiges beobachtet haben!" appelliert Sautner.

Bis zu ein Jahr Gefängnis für Tierquälerei:
Laut § 222 Strafgesetzbuch steht auf Tierquälerei bzw. die versuchte mutwillige Tötung bis zu ein Jahr Gefängnis.

Rückfragen & Kontakt:

Verein PFOTENHILFE
Sascha Sautner
Diefenbachgasse 35
1150 Wien
+43-664-848 55 61
+43-1-89 22 377-192
sascha.sautner@pfotenhilfe.org

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