Direkte Demokratie - Stronach/Ertlschweiger für Einführung von Bürgervertretern

Wien (OTS) - "Direkte Demokratie sollte primär eine verstärkte Berücksichtigung der Anliegen und der Meinung der Bevölkerung als Basis für die Entscheidungsfindung durch die politischen Gremien sicherstellen. Sie darf aber nicht zum Abschieben schwieriger Entscheidungen oder gar der Verantwortung auf die Bevölkerung führen", appelliert Team Stronach Mandatar Rouven Ertlschweiger anlässlich der Sitzung der Enquete-Kommission zur Stärkung der direkten Demokratie in Österreich. "Bürger sollen die Möglichkeit erhalten, mit Politikern auf Augenhöhe ihre Probleme auszutauschen -in dem Wissen, dass dieser das Ergebnis auch politisch und legistisch umsetzt, und dieses nicht als hohlen Wahlkampf-Gag missbraucht", so Ertlschweiger.

Der Team Stronach Mandatar spricht sich deshalb für die Einführung von Bürgervertretern im Hohen Haus aus. "Ein solches "Erfolgsmodell" seien die Vorarlberger Bürgerräte, die eine aktive Verbindung zwischen Politik und Bürgern geschaffen haben. "So etwas sollte auch in der Bundespolitik Platz haben!", fordert Ertschweiger. Und weiter:
"Nur mit mehr Information, mehr Transparenz und einer verstärkten Einbindung der Bevölkerung zu Ermessensfragen können wir den Trend der steigenden Politverdrossenheit umkehren."

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